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Weltkulturerbe - Bemalte Kirchen im Gebiet von Troodos

Die 10 Kirchen waren das bisher schönste Weltkulturerbe. Ohne, dass ich eine Ahnung von den Gemälden innerhalb der Kirchen habe, war aber das Zusammenspiel von der äußerlichen Scheune und der farbenprächtigen inneren Kirche sehr interessant. Auch eines der Argumente dafür war die schöne landschaftliche Gegend, in der die 10 Kirchen lagen und die Vielfalt der unterschiedlichen Kirchen.

Die abenteuerlichen Erinnerungen an die Besichtigungen waren super.

Es empfiehlt sich, vor der Reise, alle Telefonnummern auf Visit Cypres heraus zu suchen, damit die Ansprechpartner erreicht werden können.

Insgesamt gibt es auf Zypern 39 bemalte Kirchen (Quelle Mönch Dometios), wobei 10 Kirchen in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurden.

Auch weitere Klöster und schöne Ortschaften, sowie den höchsten Berg (Olymp) mit Skilift können besucht werden.

Meine hilfreichen Links:

Wikipedia

visitcyprus.com

Mönch Dometios: Eine Reise durch die bemalten Kirchen von Zypern (Zypern 2011)


Kirche 1:

Church of Ayia Sotira tou Soteros / Agia Sotira in Palaichori:

Meine erste Kirche, die ich angefahren bin, war die Kirche von Agia Sotira. Nachdem ich vor der Kirche stand, war ich etwas überrascht, dass dies ein Weltkulturerbe sein soll und wollte gerade wieder gehen, als ein Mann angelaufen kam. Er hatte dann auch glücklicherweise einen Schlüssel und machte mir auf und so konnte ich den prächtigen Innenraum bewundern.

Er sprach ein gutes Englisch und erklärte mir einige der Bilder.

Quelle: Mönch Dometios:

 „Generell ist das Innere der Kirche mit Wandbildern von guter Qualität bemalt. Fresken der stehenden Heiligen und den Prälaten in der Apsis sind hervorragend in jeder Hinsicht.

Alle Wandmalereien werden demselben Maler und seinen Studenten zugeschrieben.“

Quelle Visit Cyprus:

Metamorfosis tou Sotiros - Kirche

Die Metamorfosis tou Sotiros Kirche (Wandlung des Retters), ein UNESCO-Weltkulturerbe, ist eine Kapelle aus dem frühen 16. Jahrhundert. Sie steht auf dem Hügel, der das schöne alte Dorf von Palaichori überblickt. Das Innere ist mit einer der vollständigsten Serien von Wandbildern der postbyzantinischen Periode in Zypern geschmückt.

Kirche 2:

Church of Timios Stavros (Holy Cross) Pelendria:

Auch bei der zweiten Kirche hatte ich Glück, da – kurz nach dem ich geparkt hatte – ein Mann mit Schlüssel vorbei kam und ich so in das Innere der Kirche konnte.

In diesem Fall mit sehr schlechtem Englisch und so konnte ich mir nur alleine die Wandmalereien anschauen.

Quelle Wikipedia:

„Bei Mariä Heimsuchung sind die beiden Kinder im Leib ihrer Mütter gezeigt, ein seltenes Detail in der byzantinischen Kunst.“

Quelle Mönch Dometios:

„Die Kirche vom Heiligen Kreuz im Dorf Pelendri ist drei-schiffig mit einer Kuppel. Die Apsis der Originalkirche, welche bis heute erhalten ist und im 13. Jahrhundert in die Kirche integriert wurde, ist mit Wandmalereien geschmückt. Im 14. Jahrhundert wurde die Kirche wieder bemalt. Zwei Maler, die verschiedenen Vorbildern folgten, arbeiteten in der Kirche.“

Quelle Visit Cyprus:

Die Kirche von Timiou Stavrou aus dem 14. Jahrhundert in Pelendri ist mit vorzüglichen Wandmalereien der paläologischen Periode verziert und ist ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Kirche 3:

Church of Archangelos Michael (Archangel Michael) Pedoulas:

Bei der dritten Kirche in Pedoulas war es einfacher. Die Kirche stand offen und ich konnte mir ungestört alles ansehen.

Quelle Wikipedia:

„Kirche des Erzengels Michael, im Unterdorf von Pedoulas wurde laut Inschrift auf Kosten des Priesters Basil Chamados 1474 ausgemalt.

Im Stifterbild über dem Nordeingang überreicht er kniend in Priesterkleidung dem Erzengel ein Modell der Kirche. Hinter ihm stehen seine Frau und ihre zwei reich gekleideten Töchter. Innerhalb eines Zyklus von Bildern aus dem Neuen Testament zeigt die „Gefangennahme“, wie Jesus, ohne Judas zu beachten, sich Petrus zuwendet, der dem Malchus ein Ohr abgehauen hat. Die Soldaten, einige schnurrbärtig, tragen Panzerhemden, Dolche, Schwerter und Spieße. An der Westwand halten Kaiser Konstantin und seine Mutter Helena das Kreuz Jesu zwischen sich. Helena trägt juwelenbesetzte Ohrringe. Die heilige Κυριακη, Kyriaki, trägt auf ihrem Gewand Personifikationen der Heiligen Woche.“

Quelle Mönch Dometios:

„Die Kirche ist im ein-schiffigen holzgedeckten Typus gebaut, mit einer halbkreisförmigen Apsis nach Osten herausragend.

Die Kirche ist völlig ausgemalt. Die Wandmalereien sind im guten Zustand. Eine Inschrift, die im Westgiebel erhalten ist, enthält den Namen des Ikonenmalers Menas.

Gemäß der Inschrift wurden die Wandmalereien im Jahr 1474 ausgeführt.“

Quelle Visit Cyprus:

Die Erzengel Michael-Kirche in Pedoulas ist ein UNESCO-Weltkulturerbe. Sie wurde 1474 erbaut und ist ein reich geschmücktes, kleines Gotteshaus mit dem üblichen steilen Giebeldach. Das Templon stammt aus der gleichen Periode, ist intakt und ein ausgezeichnetes Beispiel seiner Art.

Die Kirche ist auf zwei Ebenen bemalt: Darstellungen des Lebensweg Christi oben und Abbildungen der Heiligen unten. Die Kreuzigung und die Himmelfahrt werden in den Ziergiebeln bildlich dargestellt. Es handelt sich ein um gutes Beispiel der örtlichen postbyzantinischen Malerei, 15 Jahre vor der venezianischen Herrschaft.

Kirche 4:

Church of Panayia (The Virgin) / Ekklesia tis Panagias Moutoullas

Kirche Nummer 4 war meine Problemkirche. Insgesamt bin ich 3x dort hingefahren und habe versucht, telefonisch jemanden zu erreichen. Leider immer ohne Erfolg und so war es die einzige Kirche, die ich nur von außen anschauen konnte.

Quelle Wikipedia:

 „Ekklesia tis Panagias im Bergdorf Moutoullas enthält Wandmalereien aus dem Jahr 1280. Sie sind stark beschädigt. In der „Auferweckung des Lazarus“ an der Westwand gebietet Jesus gemäß dem Johannesevangelium (Joh 11 EU) dem Lazarus, aus dem Grab zu kommen. Ein junger Mann hält mit einer Hand das Ende einer Leinenbinde, in die Lazarus gewickelt ist, mit der anderen ein Tuch vor die Nase. Vor Jesus knien bittend Lazarus' Schwestern Maria und Martha.“

Quelle Mönch Dometios:

„Die Kirche der Allerheiligen Muttergottes ist auf einem Hügel gebaut, der das Dorf im südlichen Teil überragt. Sie ist ein-schiffig mit einer Apsis halbkreisförmiger Art und zwar Innen und Außen.

Das östliche Ende der Nordmauer trägt die Stifter Inschrift und die Portraits der Stifter Johannes von Moutoulla und seiner Frau Irene, welche die Kirche 1280 gegründet und geschmückt haben.

Mi Ausnahme des Freskos der Darbringung Christi im Tempel, welches späteren Datums ist, sind alle anderen Malereien derselben Zeit und desselben Malers.

Die Wandmalereien sind herausragend durch ihren nicht-klassischen Charakter“

Quelle Visit Cyprus:

Die kleine Kapelle Panagia tou Moutoulla aus dem 13. Jahrhundert ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und eins der am frühesten datierten Beispiele dieser Art, mit einem steilen, hölzernen Giebeldach und Fresken aus dem Jahr 1280.

Kirche 5:

Ayios Ionannis (St. John) Lambadhistis Monastery / Agios Ionannis Lampadistis Kalopanagiotis

Nach der Enttäuschung in Moutoullas stand ich auch bei der fünften Kirche vor einer verschlossenen Tür. Zum Glück war dort nur die Mittagspause und ich musste nur 1h bis 15 Uhr warten, bis das Kloster öffnen sollte. Neben der Kirche gibt es noch ein schönes kleines Museum und ein kleines Restaurant und so war die Zeit schnell vorbei. Da ich mich mit den Malereien nicht so gut auskenne und nicht über die Güte urteilen kann, kann ich die 10 Kirchen nur nach dem Aussehen bewerten und so war dies die Kirche, die mir am besten gefallen hat.

Quelle Wikipedia:

„Im ehemaligen Kloster des heiligen Johannes Lampadistis, eines örtlichen Heiligen, in Kalopanagiotis sind mehrere Kirchen unter einem riesigen Schindeldach vereinigt. Die Fresken stammen aus dem 13. bis 16. Jahrhundert.

In der „Kirche des heiligen Irakleidios“, des ersten Bischofs von Tamassos, begleiten in einem Gemälde des 14. Jahrhunderts westliche Ritter Jesus auf dem Kreuzweg. In der „Lateinischen Kapelle“ wurde um 1500 der Hymnus Akathistos gemalt, ein Marienhymnus. Beim Aufbruch der drei Magier aus dem Osten, weist ein Engel auf einem Schimmel auf den Stern hin. Es sei ein Meisterwerk postbyzantinischer, italienisierender dreidimensionaler Malerei. Mit den beiden verwegenen Gestalten mit ihren phrygische Mützen, die entgegengesetzt davonschreiten, werde eine perfekte Balance erzielt.“

Quelle Visit Cyprus:

Ursprünglich war diese eine Einheit aus drei Kirchen - Agios Herakleidios, Ioannis Lampadistis und einer lateinischen Kapelle, ein Kloster. Die Gebäude sind bedeckt von einem einzigen großen Holzdach und befinden sich inmitten des Troodos-Gebirges, in der Nähe von Kalopanagiotis. Das genaue Datum des Baus des Klosters ist unbekannt. Der gut erhaltene Gebäudekomplex erfuhr in den unterschiedlichsten Perioden umfangreiche Renovierungsarbeiten und Rekonstruktionen.

Der Kern der Klosterkirche, datiert vom 11. Jahrhundert, besitzt eine gewölbte Kreuz-/ Quadrat- Struktur. Die Agios Ioannis Lampadistis-Kapelle wurde im 12. Jahrhundert auf der Nordseite der ersten Kirche auf dem Grab des Heiligen erbaut. Sie stürzte später ein und wurde zum größten Teil im 18. Jahrhundert neu aufgebaut Eine neue Kapelle wurde während der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts auf der Nordseite von Agios Ioannis errichtet. Sie wurde später als „lateinische Kapelle“ bekannt, da angenommen wurde, dass sie für die Latiner bestimmt war. Das gezimmerte Dach, das vollständig alle drei Kirchen bedeckt und das der Einheit sein einzigartiges Aussehen gibt, wurde zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt.

Die Agios Herakleidios-Kirche beherbergt ausgezeichnete Fresken aus dem 13. bis zum 16. Jahrhundert und das älteste hölzerne Templon von Zypern mit Wappentieren wie dem Lusignan-Löwen, dem byzantinischen Adler und den Wappen der verschiedenen lateinischen Ritter.
Die Agios Ioannis Lampadistis-Kirche ist ein UNESCO Weltkulturerbe.

Kirche 6:

Church of Stavros (Holy Cross) Ayiasmati / Stavros tou Ayiasmati Platanistasa

Nachdem ich am Vortag keine Kirche aufgrund der fehlenden Zeit mehr anfahren konnte, machte ich am nächsten Tag weiter.

Erster Anlaufpunkt war die Kirche Holy Cross in der Nähe von Platanistasa. Auch hier war die Kirche verschlossen, aber es hing eine Zettel mit der Telefonnummer des Dorfpriesters  an der Tür.

So habe ich dort angerufen, aber aufgrund fehlender Sprachkenntnisse auf beiden Seiten, war die Verständigung etwas schwierig. Ich habe noch den 6 km entfernten Ort Platanistasa verstanden und so bin ich dort hingefahren. Dort fand ich eine Bank mit einer englisch sprechenden Mitarbeiterin, die den Priester angerufen hat. Der kam auch gleich vorbei und ich fuhr zusammen mit ihm zurück zur Kirche. Dort wurde erst einmal der Dieselmotor angeworfen und kurze Zeit später gab es Licht in der Kirche und ich bekam einen 20 minütigen Vortrag. Gut, viel habe ich nicht verstanden, aber toll und interessant war es trotzdem. Danach habe ich den Priester wieder zurück gefahren und meine Reise ging weiter zur nächsten Kirche.

Quelle Wikipedia:

„Im östlichen Troodos, vier Kilometer von Platanistasa entfernt, steht die Ekklesia tou Timiou Stavrou tou Agiasmati, Heilig-Kreuz-Kirche von Agiasmati. Der Beiname Agiasmati erinnert wohl daran, dass Flüchtlinge aus einem gleichnamigen Ort in Kleinasien nach der Eroberung von Konstantinopel 1453 hierher geflüchtet waren. Wie in der Panagia Podithou in Galata ruht das Holzdach auf einer der Kirche umgebenden Mauer, so dass ein gedeckter Umgang entsteht. Die Malereien stammen vom Ende des 15. Jahrhunderts. Darunter sind zwei Szenen der Bekehrung des Kaisers Konstantin zum Christentum und zehn Miniaturen der Auffindung des wahren Kreuzes Christis durch Konstantins Mutter Helena. Die Bilder erinnerten die Flüchtlinge an eine glücklichere Zeit.

In der „Gefangennahme Jesu“ nähert sich Judas von links. Rechts schneidet Petrus dem Malchus ein Ohr ab. Das bemerkenswerteste Detail ist der halbnackte junge Mann rechts mit einem Heiligenschein, der den Betrachter voll Sorge anblickt und dem der rechte Unterarm fehlt. Nach den Stylianous ist es Markus, der sich in seinem Evangelium selbst zum Augenzeugen gemacht habe (Mk 14,50–52 EU): Alle verließen Jesus und flohen. „Ein junger Mann aber, der nur mit einem leinenen Tuch bekleidet war, wollte ihm nachgehen. Da packten sie ihn; er aber ließ das Tuch fallen und lief nackt davon.“In der „Verspottung Jesu“ tragen etliche der Spötter Musikinstrumente.“

Quelle Mönch Dometios:

„Die Kirche ist der Rest eines kleinen Klosters, welches in der Stifterinschrift über dem Südeingang der Kirche erwähnt wird.

Es wurde mit der Schenkung des Priesters Peter Perati und seiner Frau Papani erbaut und 1494 oder 1505 von Philip Goul auf Kosten des Gründers geschmückt.

Die Kirche ist ein ein-schiffiges Gebäude mit einem steilen Giebeldach und einem völlig geschmücktem Inneren von Philip Goul.

Quelle Visit Cyprus:

Die Kirche von Stavros tou Agiasmati, aus dem 15. Jahrhundert, ein UNESCO-Weltkulturerbe, befindet sich 3 Kilometer außerhalb des Gebirgsdorfs von Platanistasa im Troodos-Gebiet. Sie enthält die komplettesten Zyklen an Wandbildmalereien der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in Zypern.

Kirche 7:

Church of Panayia (The Virgin) tou Arakou / Panagia tou Arakou Lagoudera

In dieser Kirche war es etwas unheimlich, da in ihr, ein alter Mann (wahrscheinlich der Priester) ganz ruhig saß. Immerhin war die Kirche auf, aber ich traute mich nicht, lange dort zu bleiben, weil ich ihn nicht stören wollte. Trotzdem war die Gegend und die Kirche mit den angrenzenden Gebäuden sehenswert.

Quelle Wikipedia:

Am Rande von Lagoudera steht die überkuppelte Ekklesia tis Panagias tou Arakos aus dem späten 12. Jahrhundert. Der Name „tou arakou“ oder „tou arakos“ leitet sich ab von Erbse; Maria wurde oft mit dem Beinamen einer Pflanze angerufen. Weihinschriften datieren die Fresken ins Jahr 1192. Leon, Sohn eines byzantinischen Beamten, habe sie gestiftet – die vollständigste mittelbyzantinische Ausmalung auf Zypern. „Da in Konstantinopel selbst keine Gemälde der Zeit erhalten sind, kommt der Betrachter hier so nah wie heute noch möglich an den Hofstil der Hauptstadt, bevor die Kreuzritter sie eroberten.“

Die überlebensgroße Panagia Arakiotissa (mit einer Weihinschrift) befindet sich in einer Nische der Südwand. Maria steht vor einem Thron ohne Rückenlehne mit einem wurstförmigem Kissen. Traurig betrachtet sie das Kind, das sie trägt. Engel links und rechts halten die Leidenswerkzeuge Jesu. „Es ist die früheste byzantinische Darstellung einer Mater dolorosa“ Vielleicht hat der Ernst der politischen Verhältnisse – die Eroberung Zyperns durch Isaak Komnenos 1185, dann durch Richard Löwenherz 1191, der Übergang an den Templerorden im selben Jahr und an das Haus Lusignan ein Jahr später – den Ernst des Gemäldes veranlasst. „Mariä Tempelgang“ befindet sich in der gegenüberliegenden Nische in der Nordwand. Nach dem Protoevangelium des Jakobus wurde die dreijährige Maria von ihren Eltern Joachim und Anna dem Dienst im Tempel zu Jerusalem übergeben. Sieben hebräische Jungfrauen mit silbernen Ohrringen und kostbar bestickten Gewändern folgen Joachim, Anna und Maria. Maria ist ein zweites Mal auf dem Dach des Tempels dargestellt, wie sie von einem Engel Brot empfängt.

Quelle Mönch Dometios:

Die Kirche Panagia tou Araka ist das Katholikon des gleichnamigen Klosters.

Die Kirche der Panagia tou Araka ist einschiffig mit einer Kuppel. Äußerlich ist das Dach kreuzförmig. Die Kirche ist mit exquisiten Fresken dekoriert, die der post-Comnenischen stilistischen Technik folgen. Ihre besondere Bedeutung liegt darin, dass sie eine komplette Serie von Wandmalereien im neoklassischen Rhythmus der Byzantinischen Kunst enthält.

Quelle Visit Cyprus:

Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirche der Panagia tou Araka, ein UNESCO-Weltkulturerbe, befindet sich außerhalb des Dorfs von Lagoudera und kann sich einiger der schönsten Fresken des späten komnenischen (mittelbyzantinisch) Stils (1192) rühmen, der damals in Griechenland, dem Balkan und Russland vorherrschte. Zusammen mit den Kirchen von Asinou und Agios Nikolaos tis Stegis wird sie als eine der wichtigsten byzantinischen Kirchen auf der Insel betrachtet. Besucher sollten den Priester, der sich im Nebengebäude befindet, bitten, sie zur Kirche zu begleiten.

Kirche 8:

Church of Panayia (The Virgin) Phorviotissa (Asinou) / Panagia Phorviotissa oder Panagia tis Asinou  Nikitari

Bei jetzt strömendem Regen bin ich in Nikitari bei der Kirche angekommen. Vor der Kirche fanden Bauarbeiten statt, aber in der Kirche war es sehr entspannt. Und es gab auch keine Probleme Fotos zu machen und so konnte ich in Ruhe alles genießen.

Quelle Wikipedia:

Die Kirche Panagia Phorviotissa stin Asinou, gehörte zu einem Kloster, das im 18. Jahrhundert verlassen wurde. Sie liegt etwa fünf Kilometer südlich von Nikitari. Der Name Phorviotissa, leitet sich vielleicht von den Wolfsmilchgewächsen Euphorbiaceae, ab, die hier reichlich wuchsen, der Name Asinou, von einem Dorf Asine, seinerseits benannt nach der antiken Siedlung Asinein der Argolis. Das tonnengewölbte Schiff der Kirche mit der Apsis stammt aus dem frühen, der überkuppelte Narthex mit Apsiden im Süden und Norden aus dem späten 12. Jahrhundert. Die Kirche besaß von vorneherein ein Holzdach. Das jetzige Holzdach wurde 1959 errichtet. Die Wandmalereien stammen teils aus dem frühen 12., teils aus dem 14. Jahrhundert. In einer Nische der Südwand lautet eine Stifterinschrift: „Die Kirche der heiligen Theotokos wurde auf dringenden Wunsch und mit Mitteln des Magistros (Beamten) Nikolaos Ischirios ausgemalt, als Alexios der Komnene Kaiser war, im Jahr <1105/1106>.“

In der Apostelkommunion in der Ostapsis reicht Jesus dem Johannes ein goldenes Gefäß mit Wein, während Judas Ischariot sich wegwendet, um ihn zu verraten. In der westlichsten Nische der Nordwand sind die Vierzig Märtyrer von Sebaste dargestellt, die in Sebaste, dem heutigen Sivas in der Türkei, getötet wurden. Im Narthex schildert ein Jüngstes Gericht die Strafen der Verdammten, so das Heulen und Zähneklappern. Die heilige Anastasia von Sirmium trägt als Anastasia pharmakolytria, giftabwehrende Anastasia außer einem Kreuz ein Arzneigefäß in der Hand. Die Stifterin ist in der byzantinischen Tracht der Zeit gekleidet.

Quelle Mönch Dometios:

„Die Kirche von Panagia Phorbiotissa, besser bekannt als Panagia tis Asinou, ist das einzig noch erhaltene des Klosters von Phorbia.

Quelle Visit Cyprus:

Die berühmte byzantinische Kirche von Asinou, ein UNESCO-Weltkulturerbe, beherbergt einige der besten Beispiele byzantinischer Wandmalereien auf der Insel. Asinous stammt vom griechischen Asine, einer antiken Stadt, die von Einwanderern aus der griechischen Stadt Argolis im 11. Jahrhundert gegründet wurde. Die Kirche stammt aus dem frühen 12. Jahrhundert und die Wandbilder aus dem 12. bis zum 17. Jahrhundert. Besucher sollten sich beim Priester von Nikitari für einen Besuch anmelden.

Kirche 9:

Church of Ayios Nikolaos (St. Nicholas) tis Steyis / Agios Nikolaos tis Stegis Kakopetria

Bei dieser Kirche gibt es Öffnungszeiten und ein kleines Häuschen am Eingang ist dann besetzt. So war es kein Problem die Kirche zu besichtigen.

Quelle Wikipedia:

Die Kirche Agios Nikolaos tis Stegis, „Kirche des heiligen Nikolaus mit dem Dach“ liegt etwa fünf Kilometer außerhalb von Kakopetria an einem Bach. Sie wurde im frühen 11. Jahrhundert begonnen und später erweitert und mit ihrem Scheunendach versehen. Die Fresken stammen aus sechs Jahrhunderten.

Die feinen Züge eines überlebensgroßen heiligen Nikolaus von Myra des Kirchenpatrons, aus dem 12. Jahrhundert verraten einen in Ikonen- und Freskomalerei erfahrenen Künstler. Neben seinen Schultern überreichen ihm, kleiner gemalt, Jesus eine Bibel und Maria ein Omophorion. Links unten steht ein Mönch, über ihm eine Bittinschrift. Ein heiliger Theodor und ein heiliger Georg aus dem 14. Jahrhundert, ebenfalls überlebensgroß, tragen farbenfreudige Uniformen. In einer „Geburt Jesu“ aus dem 14. Jahrhundert ist die Mutter als Maria Iactans gezeigt; sie reicht dem Kind die linke Brust. In den Bergen klettern Ziegen mit Einsprengseln von Weiß in ihrem Fell. Ein junger Mann links spielt Flöte.

Quelle Mönch Dometios:

„Die Kirche deutet darauf hin, dass hier im 11. Jahrhundert ein Kloster gegründet worden war. Nach den wiederholten Dekorationen der Kirche mit Wandmalereien zu urteilen, muss das Kloster während der Mittelbyzantinischen als auch Fränkischen Periode seine höchste Blüte erlebt haben.“

Quelle Visit Cyprus:

Die Kirche von Agios Nikolaos tis Stegis „Heiliger Nikolas des Dachs“ nahe dem Dorf von Kakopetria gehörte einmal zu einem Kloster. Sie ist vollständig mit Wandbildern aus dem 11. bis zum 17. Jahrhundert geschmückt und wird als eine der interessantesten byzantinischen Kirchen auf der Insel betrachtet. Den Namen erhielt die Kirche aufgrund des steilen Giebeldaches, das erbaut wurde, um sie vor Unwettern zu schützen. Agios Nikolaos tis Stegis ist ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Kirche 10:

Church of Panayia (The Virgin) Podhithou / Panagia Podithou, Galata

Die letzte meiner besichtigten Kirchen war auch wieder geschlossen, aber auch hier hing ein Zettel mit einer Telefonnummer an der Tür. Der Verantwortliche konnte auch gut Englisch und war 10 min später zum Aufschließen da.

Quelle Wikipedia:

In Galata und der näheren Umgebung gibt es vier mit Fresken ausgemalte Kirchen. Die Panagia Eleousa tis Podithou, „Kirche der barmherzigen Gottesmutter von Podithou“, wurde laut Inschrift 1502 auf Wunsch und Kosten des französischen Adligen Demetrios de Coron und seiner Frau Helena errichtet. Sie gehörte zu einem heute verschwundenen Kloster. Sie ist von einer Mauer umgeben; auf dieser setzt das Satteldach auf, so dass zwischen Kirche und Mauer ein überdachter Gang entsteht. Die Gemälde sind aus der Erbauungszeit und zeigen deutlich den Einfluss der westlichen Renaissance.

Das gilt besonders für eine Kreuzigung im Westgiebel. „Die symbolische Behandlung in der byzantinischen Kunst hat westlichem dramatischem Erzählen Platz gemacht.“ Im linken Teil einer Apostelkommunion in der Apsis reicht Jesus sechs Aposteln, ihm zunächst dem Petrus, das Brot; Judas Ischariot wendet sich ab. Im rechten Teil reicht Jesus sechs Aposteln, ihm zunächst dem Paulus, den Wein. Engel begleiten Jesus.

Quelle Mönch Dometios:

„Das Kloster von Panagia Podithou wurde Anfang des 16. Jahrhunderts von Demetre De Coron, einem griechischen Militär-Offizier gegründet, der Jakob II, König von Zypern, gedient hat.

Die Kirche war nicht ganz ausgemalt. Wandmalereien decken die Innenseite der Westmauer.

Quelle Visit Cyprus:

In der Nähe des Dorfs von Galata befindet sich Panagia Podithou, eine wichtige Kirche, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Sie wurde 1502 erbaut und gehörte einmal zu einem Kloster. Die Wandmalereien sind im italienisch-byzantinischen Stil, der auf der Insel am Ende des 15. Jahrhunderts populär war.