Christian reist

Don't Talk, Just Act - Don't Say, Just Show - Don't Promise, Just Prove

Zypern

Mein Reise-Bericht

Tag 1:

Heute stand die nächste Reise an. Ziel Zypern mit dem Halbmarathon in Paphos. Wie immer habe ich einen sehr frühen Flug gebucht und musste schon um 5 Uhr aufstehen. Um 6.40 Uhr war ich am Parkplatz und mit dem Shuttle wurde ich zum Terminal 1 gefahren.

Um 8 Uhr ist dann der Flieger pünktlich losgeflogen und ich bin um 13 Uhr Ortszeit in Larnaka gelandet.

Und dann begann das Abenteuer Zypern. Nachdem ich meinen Mietwagen bekommen hatte, konnte ich das Linksfahren auf den 123 km auf der Autobahn bis Paphos üben,doch ohne Probleme kam ich dort an, wobei ich dann aber mehr Probleme hatte, das Hotel zu finden. Egal, irgendwann konnte ich einchecken und danach ging es an den Hafen von Paphos, wo ich meine Startunterlagen für den morgigen Halbmarathon bekommen sollte.

Im Hafen habe ich ein Restaurant gefunden, wo ich meinen Kohlehydratspeicher aufladen konnte. Kurz nachdem ich im Hotel war, bin ich auch schon um 20 Uhr eingeschlafen.

Tag 2:

Am Tag des Halbmarathons konnte ich wieder nicht lange schlafen, da der Start schon um 8.30 Uhr war. So klingelte um 6.30 Uhr der Wecker, ich habe mein Lunchpaket gegessen und mich auf das Rennen vorbereitet.

Pünktlich um halb 9 sollte dann auch der Startschuss vor der malerischen Kulisse des Forts erfolgen.

Der Lauf war ganz gut, die Wetterbedingungen waren perfekt und auf der zweiten Hälfte habe ich noch einige andere Läufer überholen können. Nach 1:48:30 war ich im Ziel als 70 von 263 Teilnehmern beim Halbmarathon. Da nicht viel mehr bei Marathon und 10 km Lauf dabei waren, war es ein kleines, aber schönes Event.

Im Ziel konnte ich mich aber nur kurz ausruhen, da ich für den heutigen Tag noch einiges geplant hatte. So fuhr ich zum Fertigmachen zurück ins Hotel und weiter zum ersten Weltkulturerbe, den Königsgräbern von Paphos. Die Gräber der Könige sind eines von 3 Teilen des Weltkulturerbes „die Ruinen von Paphos“. Dazu gehört dann noch Kato Paphos (auch in Paphos) und Old Paphos in Kouklia. Die Gräber der Könige fand ich selbst nicht so spannend und auch das Gelände war nicht mein Fall. Auch wurden dort keine Könige begraben, sondern reiche Beamte.

So war ich relativ schnell durch und konnte im Hafen Fisch essen gehen. Nach der Stärkung war Ziel Nummer 2 dran, der archäologische Park von Kata Paphos. Dieser Park war schon eher sehenswert mit alten Theatern, Gebäuden und gut erhaltenen Mosaiken. Eine Besonderheit ist, dass einige Gebäude außerhalb des Parks liegen, inmitten eines Wohnviertels. Nachdem ich mir alles angeschaut hatte, bin ich zurück ins Hotel und wieder sehr früh eingeschlafen.

Tag 3:

Nach dem gestrigen Halbmarathon stand heute ein Sportruhetag an. Für mich war dies Grund genug wieder einiges auf der Insel zu unternehmen.

Im Vorfeld hatte ich für heute das Gebiet von Troodos geplant,  habe mich aber kurzfristig um entschieden, was am Ende aber ein Fehler sein sollte.

Start war der dritte Teil von den „Ruinen von Paphos“. So führte mich meine erste Fahrt etwas östlich von Paphos nach Kouklia zum Tempel der Aphrodite. Diese Ausgrabungsstätte fand ich von allen drei am sehenswertesten, ohne genau erklären zu können warum. Auch hier war das schönste Gebäude des Parks – die Kirche - nicht umzäunt, da diese noch von den Einheimischen genutzt wird.

An der Westküste fuhr ich zurück in den Norden bis Agios Georgios und weiter zum Bad der Aphrodite in der Nähe von Polis im Akama Gebirge.

Bei Kato Pyrgos bin ich an meinen ersten Grenzpunkt gekommen. Auf der griechischen Seite war es kein Problem aber auf der türkischen Seite musste ich erst noch eine Versicherung für das Auto kaufen, bevor ich weiter fahren konnte.

Auf dem Weg nach Girne (Kyrenia) habe ich einige UN Autos gesehen, die dort noch für die Sicherheit in der Pufferzone sorgen.

Am heutigen Tag wollte ich noch ganz in den Norden nach Rizokarpaso und den Golden Beaches. Laut dem türkischen Grenzposten sollte ich nicht über die Autobahn fahren, sondern an der Westküste bis ganz nach oben. Leider hat mein Navi die Straße nicht gefunden und ich habe mich bei Girne auch verfahren, so dass es immer später wurde. Als ich dann noch im nördlichen Teil von Nikosia im Stau stand, beschloss ich ins Hotel in den südlichen Teil von Nikosia zu fahren.

In Nikosia (der letzten geteilten Hauptstadt der Welt) war es auch wieder schwierig den Grenzübergang für Autos zu finden. So wurde es auch relativ spät, als ich Hotel ankam.

Trotzdem nutzte ich am Abend noch die Möglichkeit zum Essen in die Innenstadt des südlichen Stadtteils zu gehen. Zum Glück hatte ich einen sehr guten Restaurant Tipp bekommen und so konnte ich sehr gut Essen und Trinken. Zufrieden und müde bin ich noch in die Hotelbar und habe die ersten Tage dokumentiert.

Tag 4:

Nachdem ich am gestrigen Tag wenig in Nordzypern geschafft hatte, war dies für heute geplant. Die Route führte mich als erstes von Nikosia in nach Iskele, wobei es diesmal noch schwieriger war, den Grenzübergang von der griechischen auf die türkische Seite zu finden, da gar nichts ausgeschildert war (im Gegensatz zu Nord-Nikosia).

Iskele liegt etwas nördlich von Salamis und Famagust an der Ostküste von Nordzypern. Von dort bin ich weiter an der Küste bis Rizokarpaso gefahren und von dort weiter über teilweise Schotterwege bis zu den Golden Beaches ganz im Norden. Hier fand ich traumhafte Sandstrände vor, mit ganz wenig Tourismus und Häusern. Nur ein paar Hütten standen dort.

Da ich auch noch Sonnenschein und über 20 Grad hatte bin ich kurz dort verweilt und habe die Ruhe genossen.

Vom Nordzipfel wollte ich weiter zur Burg Kantara. Erst an der Westküste entlang und die letzten 3 km zur Burg hoch über eine recht verwinkelte Straße. Zur Burg selbst musste ich dann noch 5 min die Treppen hoch, bevor ich mir alles anschauen konnte.

Von dort fuhr ich weiter an der Westküste (wie vom Grenzbeamten beschrieben eine sehr schöne Strecke) bis zur nächsten Burg Buffavento. Auch hier wieder die letzten 5 km über Stock und Stein und mit vielen Kurven den Berg hoch. Da es schon langsam dunkel wurde, musste ich mich beeilen, um die Burg wenigsten noch etwas bei Helligkeit zu sehen.

Die Burg habe ich dann auch gefunden, wobei der Anstieg sehr anstrengend war und knapp 20 min gedauert hat. Eine gute Aussicht hatte ich oben auch nicht, da es sehr neblig und schon leicht dämmrig war. Trotzdem eine tolle Erfahrung, wobei ich mich Frage, welchen taktischen Vorteil denn so eine Lage hat.

Da es jetzt schon dunkel war, als ich am Auto angekommen bin, fuhr ich zurück ins Hotel.

Heute hatte ich den Plan zum Essen nach Nordzypern zu gehen und so ließ ich mich mit dem Taxi zur Lidras Straße bringen, von wo ein Fußgänger Grenzposten nach Nord-Nikosia führte.

Die Lidras Straße in Süd-Nikosia ist eine sehr schöne und belebte Einkaufsstraße, die wichtigste Straße überhaupt. Im nördlichen Teil war davon nichts zu sehen und so suchte ich mir ein Taxi, welches mich zum einem Restaurant fuhr. Das Essen war ok und die Bedienung war freundlich. Nachdem ich fertig war und ich mich mit dem Stadtplan vertraut gemacht hatte, beschloss ich zurück in den Süden zu laufen und zwar über den Grenzübergang Ledra Palace.

Der Grenzübergang war – im Vergleich zur Lidras Straße und dem Auto Grenzübergang - breiter und dort standen auch einige Gebäude der UN.

Nach dem ich beide Posten passiert hatte wollte ich mit dem Taxi zurück ins Hotel. Da ich aber keins finden konnte, fing ich an zu laufen. Leider in die falsche Richtung und so irrte ich 90 min durch die Stadt bevor ich ein Taxi fand.

An der Hotelbar hatte ich wieder eine schöne und lustige Unterhaltung mit dem Barkeeper und probierte das Nationalgetränk Brandy Sour.

Tag 5:

Nach 4 Sonnentagen musste ich heute mit Regen vorlieb nehmen. Aufgewacht bin ich wieder sehr früh um 6.45 Uhr. Voller Vorfreude startete ich den zweiten bzw. dritten Tag im Norden bzw. im türkischem Teil von Zypern. Diesmal kannte ich ja den Weg und ich fuhr ohne Probleme über die Grenze in Nikosia. Danach noch einmal in den westlichen Teil zu den Ruinen von Soli und Vuni.

Von dort zu einem der beiden Highlights im Norden (Burg St. Hilarion und Ruinen von Salamis) nach Burg St. Hilarion, welches auch als Vorlage für Walt Disneys Schneewittchen und die 7 Zwerge diente.

Der Aufstieg zum Schloss war wieder anstrengend und die Aussicht war wieder nicht gut, da der Nebel vorherrschte. Aber egal, die Burg hat mir trotzdem gefallen. Der einzige Minuspunkt waren wieder einmal die deutschen Touristen, die sich hierher verirrt haben.

Von Saint Hilarion fuhr ich weiter zum Kloster Belapais. Das Kloster war ok, wobei mich das Gesamtbild mit Kloster und dem schönen Dorf überzeugte.

In Girne habe ich dann am Hafen gegessen und bin noch ein wenig durch die Stadt geschlendert. Weiter ging es von der Westküste an die Ostküste zu den Ruinen von Salamis mit einem kurzen Stop am Kloster Barnabas. Die Ausgrabungsstätte Salamis hat mir in Zypern bisher am besten gefallen, vor allem das ehemalige Bad und das Theater waren noch sehr gut erhalten und so bekam ich einen guten Überblick, wie es damals ausgesehen haben konnte.

Es folgte die nahegelegene Stadt Famagusta. Gerade die Innenstadt hat noch Gebäude von kulturellem Wert, doch hier war alles schmutzig und ungepflegt. Trotzdem schlenderte ich durch die Stadt und sah mir die wichtigsten Gebäude an, doch die Stadt hat mir, trotz des geschichtlichen Hintergrunds, nicht gefallen.

Von Famagusta wollte ich weiter wieder in den Süden nach Ayia Napa. Wieder hatte ich Probleme den richtigen Grenzübergang zu finden und deshalb vertraue nie immer zu 100% dem Navi, wenn du in weniger erschlossenen Ländern bist. Über einen Feldweg wurde ich nämlich zu einem UN Grenzposten geführt und musste umdrehen. Letztendlich fand ich dann doch den richtigen Grenzübergang,  bevor ich im Hotel ankam.

Da das Hotel ca. 4 km außerhalb der Innenstadt lag, musste ich mir ein Taxi nehmen, um in der Stadt noch etwas essen zu gehen. Auf dem Weg dorthin kam ich an Geschäften, Bars, Discos, Nightclubs, usw. vorbei und schon jetzt konnte ich mir vorstellen, was hier im Sommer los sein wird. Laut Taxifahrer findet man nur zwischen 9 und 12 Uhr einen freien Fleck, wenn alle Besuchern noch betrunken im Bett liegen.

Ich fand auch ein gutes Restaurant und konnte mir den 7:0 Sieg der Bayern in der CL anschauen.

Tag 6:

Für heute hatte ich eigentlich meine erste Radtour geplant. Da ich aber viel zu optimistisch im Vorfeld für die Besichtigung der Insel kalkuliert hatte, beschloss ich deshalb lieber weiter Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

In Agia Napa habe ich mir Nissi Beach, den Hafen, die Kirche und das Theater und das Rathaus angeschaut, bevor ich von dort noch ganz in den Osten zum Cape Gkreko gefahren bin. Belohnt wurde ich mit einem tollen Blick auf Agia Napa und die Küste.

Auf direktem Wege bin ich in das Troodos Gebirge gefahren, um mir dort das Weltkulturerbe „Bemalten Kirchen im Troodos Gebirge“ (siehe separaten Bericht) anzuschauen. Heute an diesem Tag habe ich nur die ersten 5 Kirchen geschafft. Zwischendurch bin ich am höchsten Berg dem Olymp vorbei gekommen und konnte Schnee und den einzigen Skilift auf Zypern sehen. Auch dem Kloster Kykko konnte ich einen Besuch abstatten. Um 17 Uhr fuhr ich in Richtung Larnaka zurück und habe mein Hotel für die nächsten 5 Tage gesucht, den Club Aldiana, direkt am Strand gelegen.

Vom Club war ich auf den ersten Blick begeistert. Sehr gepflegt, sauber und mit tollem Essen. Und ich habe ein Upgrade, ein riesen Zimmer mit Blick auf das Meer bekommen.

Zum Abendessen habe ich es auch noch rechtzeitig geschafft und bei einem Glas Wein überlegte ich mir, die für morgen anstehende Radeinheit gegen einen weiteren Tag im Troodos Gebirge zu opfern.

Tag 7:

Der Tag startete diesmal erst um 8 Uhr, da ich etwas ausschlafen wollte. Dann ging es wieder in das Troodos Gebirge, um die restlichen 5 Kirchen anzuschauen. Wie am Vortag sehr beeindruckend, vor allem in der Kombination Kirchen, Landschaft, Leute.

Um 15 Uhr stand ich vor meiner letzten Kirche in Moutoullas, die aber als einzige Kirche nicht innen zu besichtigen war, da ich niemanden erreichen konnte.

Von dort fuhr ich auf dem direkten Weg nach Nikosia, wo ich mir heute noch den Nordteil der Stadt anschauen wollte.

Geparkt habe ich direkt an der Lidras Straße, ganz in der Nähe des Grenzübergangs.

Im Gegensatz zu einer Einreise mit dem Auto ist es zu Fuß noch einfacher. Die Lidras Straße ist im Südteil eine schöne Einkaufsstraße, im Nordteil eher ein Basar und hier wird es auch schmutziger und ungepflegter. Ich bin dann 90 min durch die Innenstadt des Nordteils geschlendert und habe mir die wichtigsten Gebäude angeschaut. Vor allem war ich zum ersten Mal in einer Moschee. Highlights für mich waren „The Grat Khan – ein Ottomanen Gebäude, welches jetzt als Karawanserei genutzt wird und die Selimiye Moschee.

Trotz der vielen interessanten Gebäude hat mir der Norden weniger gut gefallen und so bin ich wieder zurück über die Grenze zum Auto ins Parkhaus.

Und hier hatte ich ein Problem. Geld hatte ich keins mehr und der Kartenautomat stand nicht zur Verfügung. So stand ich in Nikosia und dachte an den Spruch:

„Ich sitze hier am Mittelmeer und habe keine Mittel mehr“.

Zum Glück konnte ich hinter einem anderen Auto rausfahren, bevor die Schranke sich geschlossen hatte.

Und der Tag endete wie immer an der Hotelbar mit vielen neuen Eindrücken.

Tag 8:

Heute habe ich mich das erste Mal dazu entschlossen, mein gemietetes Rad zu nutzen und an der Tour teilzunehmen. 8.30 Uhr machte der Radverleih auf, und ich konnte alles einstellen lassen. Um 9.15 Uhr begann dann auch schon eine geführte Tour über knapp 115 km. Ich machte mir Gedanken, ob ich dort mithalten könnte, da laut Verleih nur die fortgeschrittenen teilnehmen werden und ich am Morgen auch auf Frühstück verzichte, um den Sport morgens nüchtern zu betreiben. Es sollte sich aber als unbegründet erweisen und ich konnte mich bei einer flachen Etappe, bei knapp 27 km/h hinten reinhängen. Zwischen km 70 und 90 bekam ich etwas Probleme, welche aber gegen Ende hin wieder verschwanden. Zufrieden konnte ich danach Essen gehen. Weiter war eine lange Laufeinheit geplant, aber nach der langen Tour am Morgen und Sky mit Fußball Bundesliga, änderte sich der Plan schnell zu Fußball mit Wein. Um 18 Uhr hatte ich noch eine Massage, bevor am Abend das Galadinner startete. Danach schaute ich mir noch ein Musical der Animateure an, das Feuerwerk, bevor ich den Abend an der Bar und in der Disco beendete.

Tag 9:

Der nächste Morgen brachte wieder leichte Aufstehprobleme mit sich. Die Lust Sport zu treiben war auch nicht groß und passte mir auch ganz gut, denn ich hatte ja noch ein paar Punkte in Zypern offen. Leicht müde setzte ich mich ins Auto und fuhr zu meiner ersten Station nach Nikosia, diesmal in den südlichen (griechischen) Teil. Dort bin ich dann knapp 2,5 h durch die Innenstadt geschlendert und habe mir alle wichtigen Gebäude angeschaut. Dazwischen habe ich eine kurze und nicht so interessante Fahrt mit dem Nikosia Train durch die Innenstadt gemacht. Im Gegensatz zum Norden kann ich für den Süden kein richtiges Highlight für mich benennen. Hier war es eher die Einkaufsstraße, Lidras Straße mit ihrem geschäftigen Treiben.

Nach Nikosia bin ich erst einmal zum Essen wieder zurück ins Hotel gefahren, bevor ich zum nächsten Weltkulturerbe, der archäologischen Stadt Choirokoitia aufbrach. Die alte Stadt hat aus geschichtlicher Sicht einen enormen Stellenwert, zum Anschauen für mich weniger spannend und so fuhr ich auch nach 30 min weiter in die nächste große Stadt nach Limassol. Im Gegensatz zur Hauptstadt Nikosia direkt am Meer gelegen, was mich dazu veranlasste an der Promenade spazieren zu gehen. Auf dem Rückweg bin ich zu einigen sehenswerten alten Gebäuden durch die Stadt gelaufen. Die Kombination aus alten Gebäuden und der Lage hat sicherlich einen Reiz, mir persönlich hat aber Nikosia (ich meine damit Nord + Süd) besser gefallen.

Da es schon dunkel wurde, schaute ich mir nur noch die Burg Kolossi von außen an. Hier fand ich sie weniger spektakulär, doch mit dem geschichtlichen Hintergrund von Richard Löwenherz für Geschichtsfreunde sicherlich ein Muss.

Wieder zurück ins Hotel mit Essen und Theater und heute bin ich dann schon müde um 23 Uhr ins Bett.

Tag 10:

Heute am vorletzten Tag stand mal wieder eine Radeinheit auf dem Plan. Immerhin habe ich ja noch große sportliche Ziele in diesem Jahr. Ich entschied mich für die zweite Gruppe, im Volksmund auch Cappuccino Gruppe genannt. Durchschnittstempo war mit 22 km eher langsam und die Entfernung lag auch nur bei 65 km.

So konnte ich nach dem Essen noch in Ruhe die letzten Sehenswürdigkeiten und Städte anschauen. Erstes Ziel war Larnaka. Da die Stadt eher überschaubar war, habe ich dort die Zeit genutzt, um die Mitbringsel zu besorgen. Danach entschied ich mich, aufgrund der fehlenden Zeit nur noch an den (angeblichen) Geburtsort von Aphrodite zu fahren. Der Felsen liegt bei Petra dou Romiou. Weniger spektakulär, doch irgendwie schon interessant.

Ich konnte ganz in Ruhe zurück fahren, da ich so gut wie alles gesehen habe. Einzig Kourion und das Kloster Stavrounis hätte ich mir gerne noch angeschaut.

Am Abend machte ich mir nach dem Essen noch ein paar Notizen, bevor ich den Urlaub in der Disco beendete.

Tag 11:

Zum Glück war mein Flug zurück nach Frankfurt, mit Zwischenstopp Wien, erst um 16.40 Uhr und so konnte ich gemütlich ausschlafen und – lustiger weise – habe ich noch einen 45 minütigen Rundgang über das Aldiana Gelände bekommen. Schnell noch 2 Postkarten weg schicken, bevor ich an den Flughafen musste, Auto abgeben und dann ab zum Check in. Wie immer hatte ich Glück mit meinem Gepäck und musste trotz 4,5 kg Übergepäck keinen Zuschlag zahlen.

Der Flug nach Wien und dann weiter nach Frankfurt war sehr entspannt und ich wurde dort auch gleich vom Shuttle abgeholt und zu meinem Auto gebracht. Um 23 Uhr war ich wieder in Ladenburg.