Christian reist

Don't Talk, Just Act - Don't Say, Just Show - Don't Promise, Just Prove

Halbmarathon in Paphos:


Bericht:

Mein zweiter Halbmarathon im Jahr 2015 führte mich diesmal nach Zypern, genauer gesagt nach Paphos, der 4. größten Stadt in der südlichen Republik Zypern.

Da das Rennen am Sonntag war, bin ich schon am Samstag angereist, um mir meine Startunterlagen zu holen. Glücklicherweise landete der Flieger pünktlich in Larnaka und nach der knapp 90 min Autofahrt und dem Einchecken im Hotel war ich kurz vor 17 Uhr im Hafen, wo ich auch die Startunterlagen abholen konnte.

Im Gegensatz zu den größeren Events, war hier kein Gedränge und die „Sportmesse“ bestand auch nur aus einem Stand. Trotzdem war alles gut vorbereitet und ich bekam alle meine Sachen, wie Startnummer, Energieriegel und T-Shirt. Danach habe ich noch mein Kohlehydratspeicher in einem Hafen Restaurant aufgeladen, bevor ich zurück ins Hotel ging, in dem ich auch schnell um 20 Uhr eingeschlafen bin.

Am nächsten Morgen musste ich nämlich früh aufstehen, da der Start schon für 8 Uhr vorgesehen war. Zum Glück nahm ich am Halbmarathon teil, denn die Marathon Läufer starteten schon 1 h früher im ca. 30 km entfernt gelegenen Petra tou Rominou (Geburtsort von Aphrodite).

Im Ziel:

Insgesamt nahmen an diesem Event knapp 700 Starter teil, wobei 120 beim Marathon starteten, 238 beim Halbmarathon und 335 beim 10 km Lauf.

Am Vortag hatte ich mir noch ein Lunchpaket im Hotel bestellt und so konnte ich um 6.30 Uhr erst einmal in Ruhe frühstücken. Danach habe ich mich langsam fertig gemacht und bin zum Startbereich gefahren. Aufgrund der geringen Anzahl der Teilnehmer war es dort sehr übersichtlich und ohne viel Gedränge.

Pünktlich um 8 Uhr startete auch der Lauf vor dem malerischen römischen Kastell. Da ich dummerweise meine Laufuhr vergessen hatte, musste ich diesmal nach Gefühl laufen. Und – im Gegensatz zu den anderen Läufen – ließ ich es diesmal etwas langsamer angehen. Und das war auch gut so, denn trotz der frühen Uhrzeit wurde es ganz schön warm, da die Sonne hoch stand und recht viel Kraft hatte. Nach 5 km, am ersten Wendepunkt für die 10 km Läufer, wurde es auf der Strecke auch etwas leerer, da ja die Hälfte der Starter wieder umdrehen konnten.

Bei mir lief es am heutigen Tag recht gut, denn ich hatte mir meine Kraft gut eingeteilt und mit jedem weiteren Kilometer konnte ich immer wieder andere Läufer überholen. Ich war trotzdem froh, als ich wieder am 5 km Wendepunkt war da ich wusste, in knapp 25 min bin ich im Ziel. Die letzten 3 km gingen direkt durch die Stadt, wobei einige Passanten, die vom Lauf nichts mitbekommen hatten, etwas überrascht schauten. An der Hafenpromenade wurde es dann auch mit den Zuschauern etwas voller und 200 m vor dem Ziel war es fast so etwas wie ein Spalier von Leuten.

Am Ende bin ich nur knapp an meiner Bestzeit vorbeigeschrammt, war aber mit den 1:48:30 und einem 71 Platz von 238 Teilnehmern recht zufrieden.

Im Ziel gab es  ein paar Früchte, Wasser und Bier und ich konnte mich von den Strapazen schnell erholen.