Christian reist

Don't Talk, Just Act - Don't Say, Just Show - Don't Promise, Just Prove

Portugal

Meine Reiseberichte

Reise 1:

Tag 1:

Aufgestanden sind wir in der Frühe um 6.30 Uhr, da Carsten noch seinen Koffer packen musste. Pünktlich um 7.45 Uhr haben wir die Bahn nach Köln/Deutz bekommen und von dort ging es weiter zum Flughafen nach Köln/Bonn.

Zum Einstand in der Check In Zone erst mal ein kühles Kölsch und mit leichter Verspätung zum Einsteigen (10.35 Uhr) in den Flieger. Hamburg Airways (hatte ich vorher noch nicht gehört) beförderte uns dann nach Lissabon.

Gelandet sind wir Ortszeit um 12.30 Uhr (13.30 Uhr in Deutschland) in Lissabon. Da der Flughafen mitten in der Stadt liegt sind wir mit der Metro zum Hotel gefahren.

Dort haben wir nur kurz eingecheckt, uns fertig gemacht und schon ging es zur Hop On – Hop Off Tour. Der Einstieg war gleich um die Ecke, direkt an der Stierkampfarena. Mit der blauen Linie fuhren wir bis zum Torre de Belem. Dort haben wir dann auch etwas gegessen, wobei es besser gewesen wäre in Richtung Hieronymus-Kloster zu laufen, da es dort auf dem Weg bessere Restaurants gibt. Am Pasteis de Belem habe ich die berühmten Pasteis de Belem probiert, sehr leckere Blätterteigtörtchen mit Pudding gefüllt. Der Clou war, dass vor dieser Bäckerei eine sehr lange Schlange war, an der ich ca. 10 min anstehen musste, um mir 6 von diesen Törtchen zu kaufen. Hat sich aber gelohnt.

Leider kam danach der Bus nicht zu unserem Haltepunkt und wir mussten weitere 45 min warten, bis wir weiter fahren konnten. So ging es zurück zum Hotel und dort stellte sich uns die Frage „Abends in die Innenstadt etwas essen und feiern“ oder den Stierkampf besuchen, der zufälligerweise gerade heute geplant war.

Wir entschieden uns für den Stierkampf, da dieser auch ganz in der Nähe des Hotels stattfand. Vorher fanden wir noch ein kleines, aber sehr leckeres Ecklokal, bei dem wir Oliven mit Brot, Muscheln und Shrimps gegessen haben.

Pünktlich um 22.00 Uhr kamen wir in die Arena und es war ein richtiges (wenn auch moralisch fragliches) Erlebnis. Gerne kann auch darüber gestritten werden, ob so etwas verboten werden sollte, wobei in Portugal der Stier wenigstens nicht getötet wird. Naja es war auf jeden Fall mal eine einmalige Erfahrung. Toreros werden dort wie Fußballspieler gefeiert und 8000 Zuschauer können ganz schön viel Krach machen. Beeindruckend sind die Pferde, die sehr schwierige Dinge veranstalten. Den dümmsten Job hat aber eindeutig der Mensch, der nachdem der Torero fertig ist, sich dem Stier entgegenstellt und versucht (mit seinen Helfern, die hinter ihm stehen) ihn zu stoppen. Was auch gelingt, teilweise aber mit blutigen Verletzungen. Nach ca. 2,5 h war es vorbei, wobei es am Ende doch etwas langweilig wurde, weil eigentlich alles gleich war. Um eine Erfahrung reicher ging es um 1.00 Uhr ins Bett.

Tag 2:

Am nächsten Tag haben wir uns um 9.30 Uhr zum Frühstück getroffen. Generell war das Hotel in Ordnung und das Frühstück gut, wobei aufgepasst werde sollte, das man im Hotel Roma kein Zimmer Richtung Bahnlinie bekommt, da mit offenem Fenster schlafen dann nicht möglich ist.

Wir haben um 11.00 Uhr ausgecheckt und die Koffer im Hotel deponiert, da es zur zweiten Linie der Hop On / Hop Off Strecke ging. Mit der roten Linie ging es zum ersten Ausstieg am Castelo de Sao Jorge. Das Castelo de São Jorge ist eine Festungsanlage mit integrierter Burgruine in Lissabon und die Aussichtsplattform der Festung ermöglicht einen weiten Blick über die gesamte Stadt und den Tejo.  Dort gönnten wir uns ein Gläschen Wein und ich habe ein Foto mit einem Greifvogel gemacht. Mit dem Bus weiter zur Auto Mietstation, um das Auto abzuholen. Es war klein, aber für unsere Zwecke gut geeignet.

Zurück ins Hotel, die Koffer geholt und mit dem Auto ging es los in Richtung Setubal. Vorher sind wir aber noch an der Christusstatue vorbei gefahren. Leider konnten wir nicht mehr hoch, da es schon zu spät war, aber von unten hatten wir auch einen super Blick auf Lissabon.

Das Hotel ist recht sauber und hat sogar einen kleinen Pool. Den Abend verbrachten wir in der Stadt. Dort haben wir ein schönes und kleines Lokal gefunden. Leider hatte der Kellner sehr schlechte Englisch Kenntnisse und so habe ich statt Fisch (ich habe mich so darauf gefreut) Fleisch bekommen. Fleisch ist in den normalen Lokalen in Portugal nicht zu empfehlen, da alles sehr stark durchgebraten wird. Dafür waren die beiden Flaschen Wein sehr gut! Aber auch zu viel, da der weitere Abend nach einigen weiteren Flaschen Bier im Nebel verschwand. Hab nur in der Spielhalle bei Kicker, Dart und Bowling 0:7 gegen Carsten verloren L.

Tag 3:

Der nächste Tag begann sehr schwerfällig!! Um 12 Uhr haben wir uns aus dem Bett gequält. Ich habe noch schnell ein Sandwich und eine Pizza gegessen und war einigermaßen wieder her gestellt.

Carsten und ich lagen bis 16 Uhr am Pool, um später noch zu den Sehenswürdigkeiten in und um Setubal zu fahren. Sehr schön war die Küstenstraße mit einigen Aussichtspunkten an der Strecke, an denen man eine sehr schöne Aussicht auf die Bucht und auf die Halbinsel Troia hat.

Hier konnte ich auch sehen, wie lang 15 km am Strand sind, da ich am nächsten Tag zu einem 15 km Strandlauf angemeldet war.

In einem kleinen Fischerdorf haben wir gespeist. Wie immer Oliven, Käse und Brot als Vorspeise und dazu eine Suppe. Der Käse war diesmal außerordentlich lecker.

Wir fuhren dann weiter zum Kap Espichel mit schönen Klippen und einem wunderbaren Blick.

Später in Sesimbra noch schnell die Burg fotografieren und zurück ins Hotel für 2 Getränke (für mich natürlich alkoholfrei, da ich ja den Lauf am nächsten Tag hatte).

Tag 4:

Am nächsten Tag klingelte um 6.30 Uhr der Wecker. Duschen, Anziehen und ab ins Auto Richtung Troia. Frühstücken konnte ich erst einmal nicht, da ich keine Tankstelle mit Shop fand.

Die Fähre habe ich spät, aber glücklicherweise noch rechtzeitig erwischt und 30 min später war ich in Troia. Der Start war aber in Comporta Beach und ich bin die 15 km hin mit dem Auto gefahren. Dort noch schnell einen Kaffee und 2 Croisants bekommen und es ging an den Strand zur Abholung der Startnummer und des T-Shirts. Mit der Nummer 70 ging es dann pünktlich um 9 Uhr an den Start.

Der Anfang war zäh, da der Sand sehr tief war. Nach 3 km wurde es aber besser und es hat bis zum Ende sogar Spaß gemacht. Nach 15 km und 1:25:47 war ich als 46 von 85 im Ziel in Troia.

Am schwersten war dann die Rückfahrt zum Auto. Habe irgendwann ein Taxi gefunden und konnte mein Auto abholen.

Mit Carsten habe ich mich wieder in Troia getroffen. Wir sind in ein sehr schönes und gutes Lokal am Hafen gegangen mit guter Vorspeise und Hauptgang. Leider war es sehr teuer und wir haben all unser Geld für das Essen und für die Liegen am Strand ausgegeben.

Das Problem war, dass wir im Parkhaus waren, keiner mehr Geld hatte und keiner eine Karte dabei hatte. So musste Carsten 2 € betteln gehen, was zum Glück auch geklappt hat. Flaschensammeln wäre die zweite Alternative gewesen. Über die Fähre konnten wir nicht zurück fahren, so mussten wir 105 km um die Halbinsel herum fahren, um wieder in unser Hotel zu kommen. Abends tranken wir noch 2 Bier und der Tag war auch schon wieder vorbei.

Tag 5:

An diesem Tag haben wir wieder früh ausgecheckt, da eine lange Reise mit einigen Sehenswürdigkeiten bis Porto bevor stand. Über die 17 km Brücke (Ponte de Vasco da Gamma) ging es an Lissabon vorbei bzw. durch nach Sintra. Sintra ist eine schöne kleine Stadt, die aber durch die Nähe zu Lissabon touristisch überlaufen ist. Wir hatten leider keine Zeit uns die Stadt genauer anzuschauen und so machten wir nur ein paar Bilder und die Reise ging weiter an den westlichsten Punkt Kontinentaleuropas (Cabo da Roca). Hier hatte es traumhafte Klippen, eine sehr schöne Aussicht, ein Ort zum Träumen und Seele baumeln lassen. Leider war es an diesem Tag etwas diesig.

Nach 2h fuhren wir weiter nach Alcobaca mit einem Kloster und der größten Kirche Portugals. Weiter nach Batalha mit dem nächsten Kloster und danach zu Fatimas Vorplatz, dem größten Kirchenvorplatz der Welt. Zum Schluss noch einen Abstecher zur Christusritterburg nach Tomar.

Danach schnurstracks nach Porto. In Porto kurz im Hotel eingecheckt, fertig gemacht und ab in die City. Angekommen und sofort in die Stadt verliebt, auch das Essen war gut, der Platz und die Gebäude sehenswert.

Tag 6:

Aufstehen und ab geht es zur Erkundung von Porto. Für heute haben wir wieder eine Hop On / OFF Tour geplant. Um 10.30 Uhr ging es los und mit dem Auto sind wir zu unserem Einstiegspunkt Haltestelle 20 Casa da Musica gefahren. Einen Parkplatz haben wir neben einem beeindruckenden Friedhof gefunden. Erste Fotos gemacht und die Tour beginnt.

Durch Boavista ging es an das Westende zum Forte de Sao Francisco Xavier. Danach in Richtung Innenstadt. An der Innenstadt vorbei geht es über die Brücke Ponte de D. Luis 1 auf die andere Flussseite nach Gaia, wo wir auch in der Nähe des Klosters Mosteiro da Serra do Pilar ausgestiegen sind. Da es schon knapp 13.00 Uhr war, haben wir ein nettes Lokal zum Essen gesucht und ein tolles gefunden. Nach dem Essen sind wir zum Kloster hochgelaufen und dort oben über die Brücke zurück zur Innenstadt

und ab zum Hafen, damit wir mit dem Schiff den Fluss Duero entlang fahren konnten. Danach zu Fuß alle Sehenswürdigkeiten in der berühmten Innenstadt (Weltkulturerbe – Ribeira) angeschaut und fotografiert.

Generell kann ich sagen, es war und ist bisher eine der schönsten Städte, die ich bisher besichtigen konnte. Im Gegensatz zu Lissabon wirkt alles ordentlich und sauber und auch die etwas älteren/kaputteren Häuser passen irgendwie ins Gesamtbild der Stadt.

Abends haben wir uns noch ein paar Bier genehmigt und vor dem Hotel Pizza gegessen und erschöpft ging es ins Bett.

Tag 7:

Heute stand eine lange Fahrt vor uns. Aus dem eher im Norden gelegenen Porto mussten wir ganz in den Süden an die Algarve. Unser Ziel für die nächsten 4 Tage war Lagos. Knapp 550 km und 5 h Fahrt standen vor uns. Um 11.00 Uhr ging es los. Da das Verkehrsnetz recht gut mit Autobahnen ausgestattet ist und generell sehr wenig Verkehr auf den Straßen, kamen wir schnell durch. Das einzige Problem war die andauernde Sendersuche, aber ok, es war das einzige Problem auf der Fahrt.

Um 16.00 Uhr waren wir in unserem Hotel in der Vila Gale in Lagos. Beide checkten wir ein, wobei ich noch einmal das Zimmer wechseln musste, weil in der Nähe des Aufzugs der Wartungsraum lag und bis 22.00 Uhr sehr laut war.

Jetzt mussten wir uns erst einmal am Pool erholen. 2 Bier und etwas Sonne halfen, um den Akku wieder aufzuladen. Später haben wir uns fertig gemacht und uns mit dem Taxi in die Stadt fahren lassen. Wieder mal ein sehr gutes Restaurant gefunden und gut gegessen. Wobei 2 Vorspeisen und 2 Nachtische für mich dann doch zu viel waren.

Tag 8:

Heute wollten wir beide getrennt etwas unternehmen. Carsten plante eine Rad Tour und ich wollte mit dem Auto den Südosten erkunden. Um 11.00 Uhr ging es los. Erste Station Silves mit der Besichtigung von Kirche und Schloss, danach ging es weiter an den Strand von Albufeira. Weiter zur Kirche nach Ferreiras. Danach zur Kathedrale nach Faro. Dann zum letzten Punkt der Algarve Strecke nach Tavira. Hier schaute ich mir die Camera Obscura an, eine lustige Idee mit Spiegeln die Stadt zu beobachten.

Über Castro Verde, Beja und Pastel ging es nach Norden nach Evora.

Von dort aus fuhr ich wieder nach Lagos zurück.  Über Beja die gleiche Strecke, von dort an aber quer durch das Gebirge mit 2 schönen Aussichtspunkten. In Faio konnte ich leider nichts mehr sehen, da es schon dunkel und sehr neblig war. Trotzdem eine sehr schön zu fahrende Strecke mit vielen Kurven und Steigungen und einer attraktiven Landschaft.

Carsten traf ich dann noch in Lagos zum Essen und 3 Cocktails.

Tag 9:

Heute wurde erst mal wieder länger ausgeschlafen. Frühstück gab es von 10 – 10.30 Uhr, danach an den Strand zum Sonnen. Leider war es doch sehr windig und bei nur 26 Grad nicht immer ganz gemütlich. Das Wasser war auch noch sehr kalt. Mittags sind wir nochmal an den Pool und um 16.00 Uhr zur nächsten Sehenswürdigkeit, dem Capo San Vicente, dem südwestlichsten Punkt Kontinentaleuropas. Hier haben wir eine Bratwurst an dem bekannten Bratwurststand „die letzte Bratwurst vor Amerika“ gegessen.

Wir machten Fotos und genossen die Aussicht. Auf dem Rückweg fotografierten wir das Schloss in Sagres, um dann in Lagos einzukehren. Das Essen war wieder gut, doch am nächsten Tag hatte ich Magen-Darm-Probleme.

Tag 10:

Heute gab es noch 2 Tagespunkte. Eine Bootsfahrt durch die wunderbaren Buchten von Lagos mit Besichtigung der verschiedenen Strände und Höhlen und am Mittag eine 1,5 h lange Quad Tour.

2 schöne Events zum Abschied aus Portugal.

Abends haben wir in einem typischen Lokal in Lagos gegessen, wobei es nicht gerade förderlich für mich war.

Tag 11:

Nach einer nicht so tollen Nacht, ging es um 12 Uhr zum Auschecken, danach noch an den Pool bis 15.30 Uhr. Mit dem Auto fuhren wir zur Mietstation nach Faro. Auto abgeben und mit dem Shuttle zum Flughafen. Um 19.00 Uhr ging der Flieger wieder zurück nach Deutschland.


Reise 2:

Tag 12:

Da meiner Flieger schon um 9.50 Uhr von Hahn startete, musste ich heute recht früh aufstehen. Los ging es um 7 Uhr. In Hahn hatte ich 700 m vom Flughafen entfernt meinen Parkplatz und da recht wenig los war, war der check in auch schnell erledigt. Schön ist, dass es wieder feste Sitzplätze bei Ryanair gibt und das nervige Gedrängel vor dem Flug entfällt. 12 Uhr Ortszeit (-1 h) bin ich in Lissabon gelandet und habe auch schnell meinen Mietwagen bekommen. Da blöderweise mein Handy nicht aufgeladen war, musste ich doch erst mal in die Innenstadt in mein Hotel zum Einchecken.

Als dort alles erledigt war fuhr ich als erstes zum Kloster nach Alcobaca. Beweisfotos machen und mir den Innenhof anschauen. Von dort ging es weiter zum Kloster Batalha. Als ich beim ersten Mal nur kurz dort war, fand ich das Kloster nicht so spektakulär, aber diesmal mit Besichtigung im Inneren war es umso interessanter.

Danach fuhr ich weiter nach Tomar zur Christusritterburg, wobei ich dort zu spät angekommen bin und die Burg schon zu war.

Also fuhr ich wieder zurück nach Lissabon, um mich für das Essen in der Innenstadt fertig zu machen.

Ich habe mich dann in das Stadtviertel Baixa fahren lassen, wobei es dort nervig war, alle 20 m auf Drogen angesprochen zu werden. Das Lokal welches ich dann gefunden habe, war auch nicht so toll, wie ich es schon in Portugal an anderen Stellen erlebt hatte.

So ging der erste Tag leider etwas enttäuschend zu Ende.

Tag 13:

Am nächsten Tag waren auch mehrere Orte und Sehenswürdigkeiten rund um Lissabon geplant. Erster Halt war Christo Rei. Hier konnte ich mit dem Aufzug nach oben fahren und von dort hatte ich einen tollen Ausblick auf Lissabon. Auch die Bilder im Inneren waren sehr atemberaubend.

Über Setubal fuhr ich dann nach Evora. Diese Stadt bzw. das Stadtzentrum wurde zu Recht in das Weltkulturerbe aufgenommen. Der Kern ist sehr gut erhalten und die ganze Stadt macht einen sehr schönen und gepflegten Eindruck. Mit einem schönen Marktplatz und netten kleinen Cafés.

Von dort fuhr ich weiter zum nächsten Kulturerbe nach Elvas. Hier freute ich mich besonders drauf, da ich Bilder aus der Vogelperspektive gesehen hatte. Und was ich darauf sehen konnte war eine toll erhaltene Befestigungsanlage.

Leider war ich dann bei der Besichtigung etwas enttäuscht. Rund um die Kathedrale und Marktplatz war es ja noch eine Besichtigung wert, aber der Rest der Stadt war sehr dreckig und kaputt.

Da es auch schon dunkel wurde fuhr ich weiter nach Portalegre zum Essen. In der Innenstadt bin ich auch fündig geworden und habe mich zu einem typischen Essen der Region entschlossen.

Migos mit Schweinefleisch. Wie aber in vielen Reiseführern berichtet, ist wird das Fleisch in Portugal sehr stark durchgebraten und schmeckt mir deshalb nicht so toll. Aber immerhin hat sich die Bedienung sehr nett gekümmert und war sehr hilfsbereit.

Danach fuhr ich wieder zum letzten Mal nach Lissabon zurück.

Tag 14:

Letzter Tag war nur noch frühstücken und das Auto am Flughafen abgeben, da mein Flieger schon um 12.15 Uhr zurück nach Deutschland startete.


Reise 3:

Tag 15:

Im Oktober stand die zweite Reise auf das portugiesische Festland an. Mit Sarah startete ich schon am Samstag nach Wiesbaden und Sonntag sind wir vom Flughafen Hahn nach Porto geflogen. Da wir einen günstigen Flug gefunden hatten, landeten wir aber erst kurz vor 23 Uhr nachts und mussten uns erst einmal um den Mietwagen kümmern. Nach einem kurzen Anruf haben wir auch relativ schnell den Shuttle gefunden und wurden zum Autoverleih gebracht. Hier ging es recht schnell und um kurz vor 1 Uhr konnten wir im Hotel nahe der Innenstadt von Porto einchecken.

Tag 16:

Das Hotel war, im Vergleich zum meinem ersten Besuch in Porto, sehr schön. Ruhig, aber zentral gelegen, sauber, mit Frühstücksbuffet und einem schönen Bad. Nach dem Aufstehen und der Stärkung beim Frühstück haben wir uns fertig gemacht, da wir uns am heutigen Tag das Weltkulturerbe, die Weinregion Alto Douro, anschauen wollten. Im Osten von Porto gelegen, befindet sich die Weinregion Alto Douro. Hier werden der Portwein und verschiedene Douro-Weine (Tafelweine) produziert. Im Gegensatz zu vielleicht anderen Weltkulturerben, welches nur ein Gebäude beinhaltet, konnten Sarah und ich einen kompletten Tagesausflug einplanen. Von Porto aus fuhren wir zu unserem Startpunkt in Peso da Regua, wo wir das Weinmuseum besuchten und einen ersten Portwein probierten. Ist das Museum sehenswert? Meiner Meinung eher nicht, aber davon sollte sich jeder selbst überzeugen. Auch der Portwein ist nicht ganz so mein Geschmack, aber dafür schmeckte er Sarah.

Na egal, wir fuhren weiter in Richtung Pinhao, entlang an den schönen Weinhängen. Leider bei nicht so schönem Wetter, aber trotzdem eine richtig schöne Tour. Aus der Ebene dann in Richtung Alijo ins Gebirge, zurück nach Sao Joao da Pesqueira und nach Lamega. Insgesamt waren wir bis zur Dunkelheit unterwegs und konnten die Schönheit der Weinregion genießen. Am Abend sind wir noch zu Fuß in die Innenstadt gelaufen und haben gemütlich zu Abend gegessen und konnten bei dem ein oder anderen Glas Wein den Tag ausklingen lassen.

Tag 17:

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Besichtigung Portos. Obwohl ich schon einmal hier war, hat mir die Stadt weiterhin sehr gut gefallen und ich konnte neue Ecken kennenlernen. Diesmal nicht mit einer Hop On / Hop Off Tour, sondern mit einem kleinen TukTuk, mit dem auch enge Gassen befahren wurden. Die Fahrerin hatte sehr interessante Anekdoten zu bieten und der Tag mit den vielen Sehenswürdigkeiten verging wie im Flug. An diesem Abend haben wir nicht in Porto, sondern auf der anderen Seite, in Vila Nova de Gaia gegessen. Von hier hatten wir einen tollen Blick auf Porto bei Nacht.

Tag 18:

Der vierte Tag sollte wieder einem Weltkulturerbe gehören. Diesmal das historisches Zentrum von Guimarães. Die Stadt liegt ca. 1 Stunde nordöstlich von Porto im Norden von Portugal. Für mich persönlich kein Highlight auf diesem Trip, hervorzuheben war der Bereich um Burg und Palast bzw. die Besichtigung beider Gebäude. Ansonsten eine nette, kleine alte Stadt. Da wir aber nicht so lange dort geblieben sind, konnten wir den Tag in Porto am Strand verbringen, mit einem tollen Blick auf das aufgewühlte Meer und einem kleinen Bier auf der Restaurantterrasse.

Den Abend haben wir dann ruhig in einem Restaurant direkt am Douro ausklingen lassen und so den letzten Tag genossen.

Tag 19:

Am fünften Tag ist nicht mehr viel passiert. Früh aufstehen und ab zum Flughafen und pünktlich flogen wir um 10 Uhr heim nach Deutschland.