Christian reist

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Monaco - Mein Reisebericht

Tag 1:

Meine erst dritte Reise in diesem Jahr führte mich im März nach Monaco, dem zweitkleinsten Staat der Welt. Der Abflug war mit etwas Verspätung um 10.30 Uhr vom Flughafen Köln/Bonn nach Nizza. Hier musste ich meinen Mietwagen abholen und konnte danach die knapp 40 km bis Monaco fahren. Der Mietwagen machte aber wirklich keinen Sinn, da ich diesen nur für die Fahrt genutzt habe und er in Monaco in der Garage stand. Sollte also jemand planen,  nach Monaco zu reisen und in Nizza landen, am besten den Bus oder den Zug nehmen.

In Monaco angekommen, den Parkplatz gefunden und eingecheckt, habe ich sofort die Möglichkeit genutzt, die erste Erkundungstour zu starten. Mein Hotel lag nur ca. 3 min vom Hafen entfernt und unterhalb des Fürstenfelsens und so lief ich die Treppenstufen nach oben bis zum Fürstenpalast. Von oben hatte ich eine sehr schöne Aussicht auf Monaco mit Yachthafen. Außerdem befinden sich hier oben neben dem Fürstenpalast alle Verwaltungs- und Regierungsgebäude, das Ozeanographische Museum, die Kathedrale und Monaco-Ville, die kleine Altstadt. Auch die kleinere Monaco Tour mit der Bimmelbahn  startet hier. Von oben bin ich wieder runter auf der Hafenseite und von dort noch etwas an der Promenade flaniert und habe mir die unheimlich großen Yachten angeschaut. Dann wurde es aber auch schon dunkel und ich bin zurück ins Hotel, um mich für den Abend fertig zu machen.

Die Abendplanung war schnell entschieden, da mit eines der berühmtesten Bauwerke in Monaco das Casino von Monte Carlo ist. Im Casino selbst habe ich etwas gegessen, kurz den Innenraum angeschaut, einmal beim Roulette etwas gesetzt und mit 150 € sofort wieder aufgehört zu spielen. Alles in allem war aber das Casino enttäuschend. Sehr beeindruckendes Gebäude, inmitten des Casinoplatzes mit dem Hotel und Cafe Paris, viele teure Autos vor der Tür, einer imposanten Inneneinrichtung , aber fast keine Besucher.

So konnte ich noch die Zeit nutzen, am Hafen die Lichter von Monaco zu bestaunen, bevor ich den ersten Tag beendete.

Tag 2:

Am zweiten Tag war die Hop On/Hop Off Bustour und die Monaco City Tour mit der Bimmelbahn geplant. Um so viel wie möglich zu sehen, bin ich wieder früh aufgestanden, war im Hotel frühstücken, um dann um 10.30 Uhr an der Haltestelle zu sein. Der erste Halt war, wie auch am Vortag, Monaco-Ville, direkt vor dem Ozeanographischen Museum. Hier bin ich auf die City Tour umgestiegen. Vorteil dieser Tour ist, dass in 30-40 min alle relevanten Sehenswürdigkeiten abgefahren werden und auch der Kommentar dem der Bustour ähnelt. Nur das Aussteigen ist hier nicht möglich. Stationen waren: Monaco-Ville, Hafen, ein Abschnitt auf der Formel 1 Rennstrecke, bis zum Strand von Monaco. Danach wieder zurück durch Monte Carlo, vorbei am Casino (Casinoplatz), Kirche St. Devote, durch La Condamine und zurück nach Monaco-Ville mit Fürstenpalast und Kathedrale.

Pünktlich kurz vor 11.55 Uhr war ich zurück, um den Wechsel der Palastwachen anzuschauen. Ein ca. 10 min Schauspiel. Weiter fuhr ich mit dem Bus, der als nächsten Halt das Fußball Stadion Louis II hatte. Dies passte auch ganz gut, da ich mir hier die Unterlagen für den morgigen Monaco Run abholen konnte. Mit dem nächsten Bus fuhr ich weiter zum Hafen, durch Monte Carlo, Strand und zurück zum Startpunkt vor der St. Devote Kirche.

Normalerweise liebe ich ja die Hop On/Hop Off Bustouren, aber in Monaco ist es besser mit der kürzeren City Tour zu fahren und den Rest zu Fuß anzuschauen.

Auch ich wollte jetzt zu Fuß weiter das Land erkunden und so startete ich mit der kleinen Kirche von St. Devote. Diesmal ging es auf der anderen Seite der Hafenpromenade bis zum Yachtclub. Durch den Japanischen Garten bin ich dann zum Strand von Larvotto gelangt. Hier konnte ich gemütlich bei strahlendem Sonnenschein etwas Essen und mich für 45 min in den Sand direkt am Meer legen. Danach setzte ich erholt meinen Rundgang fort. Ich schaute mir ein wenig genauer Monte Carlo an, bis ich wieder am Casinoplatz angekommen bin. Vorbei an den teuren Boutiquen war das nächste Ziel der Bahnhof, den ich mir auch kurz angesehen habe. Ich hatte von hier oben einen schönen Blick auf den Hafen. Von dort beendete ich den langen Erkundungstag mit dem Spaziergang ins Hotel. Da im Hotel ein italienisches Restaurant zu finden war und ich Nudeln für den morgigen Tag essen wollte, musste ich diesmal nicht lange suchen.

Im Gegensatz zum Frühstück war das Essen am Abend sehr gut und nachdem ich mir kurz noch einmal den Startbereich für den morgigen Lauf angeschaut hatte, bin ich auch schon recht früh ins Bett.    

Tag 3: Der dritte und letzte kurze Tag sollte hektisch und anstrengend werden. Zuerst klingelte um 7 Uhr der Wecker, damit ich pünktlich um 7.30 Uhr beim Frühstück sein konnte. Danach hieß es, mich für den Lauf fertig zu machen und schon die Sachen packen. Um 9.20 Uhr stand ich an der Startlinie, um den 10 km Lauf anzugehen. Da ich über 10 Monate Pause hatte und auch mein Gewicht eher viel zu hoch ist, war ich mit der Zeit von unter 55 min sehr zufrieden. Lange konnte ich mich aber im Ziel nicht erholen, da mir bis zum Flug wenig Zeit blieb. So war ich um 10.35 Uhr im Hotel, schnell duschen und auschecken und um kurz nach 11 saß ich im Auto Richtung Flughafen. Den Mietwagen gab ich am Terminal 2 um 11.45 Uhr ab, mit dem Shuttle war ich um 12 Uhr an der Kontrolle und um 12.30 Uhr war ich im Flugzeug zurück nach Köln/Bonn.