Christian reist

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Weltkulturerbe - Stecci - Mittelalterliche Grabsteine

 

ID

Name & Location

State Party

Coordinates

Area

1504-001

Radimlja, Stolac

Bosnia and Herzegovina

N43 5 31.97 E17 55 26.59 

Property: 1.48 ha, Buffer zone: 51.22 ha

1504-002

Grčka glavica in the village of Biskup, Konjic

Bosnia and Herzegovina

N43 29 48 E18 7 18 

Property: 0.26 ha, Buffer zone: 2.34 ha

1504-003

Kalufi in Krekovi, Nevesinje

Bosnia and Herzegovina

N43 18 47.5 E18 11 47.3 

Property: 1.99 ha, Buffer zone: 9.98 ha

1504-004

Borak in the village of Burati, Rogatica

Bosnia and Herzegovina

N43 50 13 E18 53 4.05 

Property: 3 ha, Buffer zone: 4.6 ha

1504-005

Maculje, Novi Travnik

Bosnia and Herzegovina

N44 3 2 E17 40 30 

Property: 0.6 ha, Buffer zone: 17.23 ha

1504-006

Dugo polje at Blidinje, Jablanica

Bosnia and Herzegovina

N43 39 47.6 E17 32 35 

Property: 0.65 ha, Buffer zone: 35.02 ha

1504-007

Gvozno, Kalinovik

Bosnia and Herzegovina

N43 33 27.6 E18 26 18 

Property: 0.27 ha, Buffer zone: 7.1 ha

1504-008

Grebnice, Radmilovića Dubrava, Baljci, Bileća

Bosnia and Herzegovina

N42 54 16.5 E18 27 52 

Property: 1.18 ha, Buffer zone: 2.5 ha

1504-009

Bijača, Ljubuški

Bosnia and Herzegovina

N43 7 44.9 E17 35 37 

Property: 0.22 ha, Buffer zone: 4.7 ha

1504-010

Olovci, Kladanj

Bosnia and Herzegovina

N44 17 16 E18 38 52 

Property: 0.06 ha, Buffer zone: 4.32 ha

1504-011

Mramor in Musići, Olovo

Bosnia and Herzegovina

N44 06 26 E18 31 15 

Property: 0.51 ha, Buffer zone: 5.45 ha

1504-013

Kučarin in Hrančići, Goražde

Bosnia and Herzegovina

N43 40 57.3 E18 45 34 

Property: 2.38 ha, Buffer zone: 11.86 ha

1504-014

Boljuni, Stolac

Bosnia and Herzegovina

N43 1 40.38 E17 52 29.36 

Property: 1.06 ha, Buffer zone: 1.35 ha

1504-015

Dolovi in the village of Umoljani, Trnovo

Bosnia and Herzegovina

N43 39 18.5 E18 14 13.24 

Property: 22.38 ha, Buffer zone: 31.56 ha

1504-016

Luburića polje, Sokolac

Bosnia and Herzegovina

N43 57 28.34 E18 50 34.45 

Property: 3 ha, Buffer zone: 4.6 ha

1504-017

Potkuk in Bitunja, Berkovići

Bosnia and Herzegovina

N43 6 35.86 E18 7 44.24 

Property: 1.06 ha, Buffer zone: 5.1 ha

1504-019

Bečani, Šekovići

Bosnia and Herzegovina

N44 19 40.09 E18 50 41.78 

Property: 0.39 ha, Buffer zone: 2.1 ha

1504-020

Mramor in Vrbica, Foča

Bosnia and Herzegovina

N43 23 24.99 E18 56 34.99 

Property: 2.22 ha, Buffer zone: 2.79 ha

1504-021

Čengića Bara, Kalinovik

Bosnia and Herzegovina

N43 25 14.83 E18 24 7.24 

Property: 0.38 ha, Buffer zone: 1.9 ha

1504-022

Ravanjska vrata, Kupres

Bosnia and Herzegovina

N43 51 47.91 E17 18 45.57 

Property: 1.51 ha, Buffer zone: 21 ha

1504-023

Velika and Mala Crljivica, Cista Velika

Croatia

N43 30 55.28 E16 55 37.9 

Property: 2.06 ha, Buffer zone: 8.02 ha

1504-024

St. Barbara, Dubravka, Konavle

Croatia

N42 32 30.42 E18 25 20.57 

Property: 0.17 ha, Buffer zone: 9.63 ha

1504-025

Grčko groblje, Žabljak

Montenegro

N43 5 41.34 E19 8 57.06 

Property: 0.1 ha, Buffer zone: 7.49 ha

1504-026

Bare Žugića, Žabljak

Montenegro

N43 06.456 E19 10.087  

Property: 0.42 ha, Buffer zone: 3.1 ha

1504-027

Grčko groblje, Plužine

Montenegro

N43 20 30.18 E18 51.437  

Property: 0.05 ha, Buffer zone: 0.77 ha

1504-028

Mramorje, Perućac, Bajina Bašta

Serbia

N43 57 28 E19 25 49 

Property: 0.55 ha, Buffer zone: 17.85 ha

1504-029

Mramorje, Rastište, Bajina Bašta

Serbia

N43 56 45 E19 21 13 

Property: 0.33 ha, Buffer zone: 23 ha

1504-030

Grčko groblje, Hrta, Prijepolje

Serbia

N43 17 56 E19 37 28 

Property: 0.87 ha, Buffer zone: 24.75 ha

 

St. Barbara, Dubravka, Konklave

Erfahrungsbericht

Eine ganz neue Erfahrung war die Suche nach den Stecci – den mittelalterlichen Grabsteinen. Nur mit Zufall bemerkte ich, dass ich bei einer der 28 aufgenommen Gebiete in der Nähe war. Der überwiegende Teil der Gräber liegt auf dem Gebiet von Bosnien und Herzegowina, doch auch in Kroatien wurden 2 Grabstädten von der Unesco anerkannt.

Ziel der Reise war dann St. Barbara in Dubravka(Konavle). Normalerweise finde ich sehr viele Hinweise  und Schilder zu den von der Unesco geschützten Gebieten, doch diesmal gestaltete sich die Suche eher schwierig.

Dubravka war einfach zu finden und von Dubrovnik aus 40 km entfernt und in gut 45 min zu erreichen. In Dubravka selbst gab es dann aber keine Hinweise mehr, wo sich die Gräber befinden könnten. Auch im Internet befindet sich keine genaue Wegbeschreibung und so fuhr ich großflächig das Gebiet ab, aber ohne Erfolg am ersten Tag. Am Ende der Straße durch Dubravka (ca. 5 km weiter), wurde das Gebiet mit Steinen abgesperrt und da ich mich in der Nähe der Grenze befand, wollte ich auch nicht weiter suchen.

Erst 2 Tage später wagte ich einen neuen Anlauf, immerhin zeigte mir Google Maps eine ungefähre Stelle. Trotzdem bin ich erst einmal an dem kleinen Weg vorbeigefahren, da dieser aus der Richtung Dubravka kommend nicht zu sehen war. Dafür fand ich den Pfad auf dem Rückweg.

Für alle, die sich auch dorthin verirren wollen. Ca. 3 km nach Sokol Grad bzw. 2 km nach der Durchfahrt von Dubravka geht ein kleiner Pfad nach links, immerhin mit dem Auto zu befahren.

Oben erwartete mich dann ein kleiner Friedhof mit den typischen Stecci – den mittelalterliche Grabsteinen, die ich überglücklich bewundern konnte.

 

Zu den Stecci schreibt Wikipedia folgendes:

Formen, Motive, Inschriften:

Bei den stećci waren zwei Formen gebräuchlich: Platten, wie sie auch in anden Regionen Europas zu finden sind und aufrecht stehende Blöcke, wie sie vor allem in Bosnien vorkommen.

Fast 6.000 sind mit Flachreliefs verziert, die menschliche Gestalten zeigen. Häufig sind Szenen aus dem Alltag, der Jagd oder von Ritterspielen sowie Symbole wie Kreuze oder Halbmonde auf diesen abgebildet. Manchmal sind sie zudem mit Inschriften wie z.B. „Bitte störe mich nicht, ich war wie du und du wirst wie ich sein.“ in der Schrift Bosancica versehen.

Herkunft:

Da sich das Verbreitungsgebiet der stećci im Wesentlichen mit dem Verbreitungsgebiet der Bosnischen Kirche deckt, und diese Kirche mit der Kirche der Bogomilen gleichgesetzt wurde, sind die stećci lange als bogomilische Grabsteine angesehen worden. Allgemein wird heute jedoch angenommen, dass es sich bei den Steinen nicht um Überbleibsel der mittelalterlichen Religionsgemeinschaft der Bogomilen handelt, sondern um gewöhnliche Grabsteine von Angehörigen der Bosnischen Kirche handelt. Manche stećci zeigen möglicherweise in ihren Motiven Reste örtlicher heidnischer Mythen und Rituale, mit heraldischen Symbolen den Status eines regionalen slawischen Adligen oder die Taten der Menschen, für die sie gesetzt worden sind.

Grund für die Aufnahme als Weltkulturerbe:

Am besten nachzulesen unter:

UNESCO

oder:

Archäologie Online

UNESCO Definition

Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Serbien: Stećci – mittelalterliche Grabsteine
Die mittelalterlichen Friedhöfe und Grabsteine, sogenannte Stećci, entstanden zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert. Die Stećci sind größtenteils in Kalkstein gehauen und umfassen außerordentlich vielfältige Motive und Inschriften, die von der ikonographischen Kontinuität im mittelalterlichen Europa und von weitaus älteren lokalspezifischen Traditionen zeugen. Die Friedhöfe sind in Reihen angelegt, wie es in Europa seit dem Mittelalter Brauch war. Für die Welterbeliste wurden 30 repräsentative Stätten in Bosnien-Herzegowina, Westserbien, Westmontenegro sowie Mittel- und Südkroatien ausgewählt.

Meine hilfreichen Links:

Wikipedia

UNESCO

Croatia.hr

Nachrichten.at

Beweisbilder