Christian reist

Don't Talk, Just Act - Don't Say, Just Show - Don't Promise, Just Prove

Kroatien

Meine Reise-Berichte

Reise 1: Split und Umgebung:

Tag 1:

Am Mittwochabend startete mein erster Urlaub mit meiner Freundin Sarah. Ziel sollte Kroatien, genauer Split, werden. Da ich nur 2 Tage Urlaub bekommen hatte, fuhren wir am Mittwoch nach der Arbeit gegen 18 Uhr los. Nach einem Kurzbesuch bei den Schwiegereltern stand der knapp 13 stündigen Autofahrt nichts mehr im Weg. Zum Glück waren wir diesmal zu zweit, so dass wir uns regelmäßig beim Fahren abwechseln konnten. Gestartet bin ich, doch schon nach 3 Stunden wurde ich müde, konnte kurz schlafen und bin den Rest am Morgen wieder gefahren.

Tag 2:

Ohne Zwischenfälle sind wir am nächsten Tag in unserer Ferienwohnung um 10 Uhr angekommen. Diese lag traumhaft an der Adria in Podstrana, das Wetter war perfekt, die kleine Wohnung wunderschön und die Vermieter waren sehr nett. Übrigens eine Familie, die in Deutschland lebt und arbeitet und nur im Sommer in die eigene Ferienwohnung zieht.

Trotz der langen Fahrt und dem wenigen Schlaf war Sarah schon sehr fit und erkundete schon einmal die Gegend. Für mich war 1 Stunde hinlegen angesagt. Danach fuhren wir aber gleich direkt nach Split Zentrum, um die wunderschöne Stadt zu erkunden.

Geparkt haben wir am neuen internationalen Hafen, nicht weit vom Diokletianspalast und der Hafenpromenade Riva entfernt. An der Promenade entlang sind wir ein wenig flaniert, haben Eis gegessen, bevor wir einmal das Weltkulturerbe (historischer Komplex von Split mit dem Diokletianspalast) umrundet haben. Später haben wir uns die Kellerräume innerhalb des Palastes angeschaut, sind auf den Glockenturm der Kathedrale gegangen und haben uns das Mausoleum angeschaut. Ruhig ausruhen konnten wir uns dann auf dem direkt davor liegenden Platz Peristil.

Nach vielen neuen Eindrücken und Fotos, waren wir doch ein wenig platt und sind wieder zurück in unsere Ferienwohnung. In einem netten kleinen Restaurant in Podstrana konnten wir den ersten Abend schön ausklingen lassen.

Tag 3:

Am Freitag stand ein weiteres Weltkulturerbe auf dem Programm. Ziel war heute die wunderschöne Altstadt von Trogir, etwa 30 km von Split entfernt. Und nachdem uns beiden Split schon sehr gut gefallen hatte, waren wir auch von Trogir begeistert. Und so schlenderten wir knapp 3 Stunden durch die alte Stadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten.

Ein weiteres schönes Ausflugsziel war die Festung Klis, nicht weit von Split entfernt. Bei schönem Wetter und viel Sonne konnten wir auch hier einige Urlaubsfotos machen und einen Einblick in das frühere Leben erhalten.

Die letzten Sonnenstrahlen wollten wir aber wieder in Split genießen und fuhren zurück, um den Marjan, den Hausberg von Split zu besichtigen. Oben (nach etwas Anstrengung) erwartete uns eine tolle Aussicht auf das alte Zentrum von Split und unberührte grüne Natur.

In der historischen Altstadt haben wir mehr recht als schlecht gegessen. Aber egal, der Tag war toll und Hunger hatten wir auch keinen mehr. Und auf dem Rückweg zum Auto konnte ich mir ein tolles T-Shirt kaufen, welches ich am nächsten Tag auch stolz anziehen wollte.

Tag 4:

An unserem letzten Urlaubstag stand diesmal wieder Split an, ohne große Hektik und Fahrerei. Okay mit meiner Kleidungswahl habe ich nicht unbedingt die Harmonie gefördert und den ein oder anderen interessanten Blick zugeworfen bekommen. Sarah hatte es wohl als Scherz gesehen, musste aber durch, nachdem ich den Tag so bekleidet angehen wollte.

Heute war der Plan über den Markt zu schlendern, die restlichen Gebäude, Ecken und Winkel des Palastes anzuschauen. Und obwohl der Bereich nicht so groß ist, konnten wir uns sehr gut den gesamten Tag mit den Sehenswürdigkeiten beschäftigen. Vor allem wegen der alten Steingassen, der alten Gebäude und der kleinen Details lohnt sich ein Besuch in Split. Als Friedensangebot habe ich mich für das Restaurant am Abend neu eingekleidet.

Bevor wir in unsere Wohnung zurück sind, wollten wir wenigstens noch einmal in diesem Urlaub ins Meer und suchten uns einen Strand in der Nähe unserer Wohnung. Das Meer ist extrem schön, was stört sind aber die Steinstrände.

Den letzten Abend haben wir in einem sehr schönen Restaurant in Split bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

Tag 5:

Der fünfte Tag war der Tag unserer Rückfahrt. Da wir ja wieder einen langen Weg vor uns hatten sind wir auch zeitig aufgebrochen und waren am Abend wieder wohlbehalten in Deutschland.

 

Reise 2: Dubrovnik und Umgebung:

Tag 6:

Mein zweiter Trip nach Kroatien in diesem Jahr führte mich diesmal nach Dubrovnik. Nach der letzten Fahrt mit dem Auto, diesmal mit dem Flieger von Düsseldorf nach Cilip (ca. 20 km von Dubrovnik entfernt). Da wir eine Ferienwohnung 10 km entfernt von Dubrovnik hatten, waren wir nach 15 min schon in Mlini, nicht ohne vorher im Supermarkt eingekauft zu haben. Neben der Ferienwohnung haben wir mit dem Flamingo ein nettes und sehr gutes Restaurant gefunden, in dem wir heute nicht das letzte Mal gegessen hatten. Danach hieß es Wohnung einrichten und erholen. Die Idee schon heute nach Dubrovnik zu fahren, verwarfen wir schnell und entschieden uns für die Restaurants am Strand von Mlini.

Nach ein paar Stunden Ruhe haben wir uns fertig gemacht und sind den steilen Weg an den Strand von Mlini gelaufen, wo wir ebenfalls ein nettes Restaurant gefunden haben. Der Weg zurück war  etwas beschwerlich und anstrengend, aber so konnten wir ein paar Kalorien wieder verbrennen.  

Tag 7:

Nach dem ersten „Ankommtag“ startete heute unser Erkundungsmarathon. Am Tag zuvor hatten wir die Ziele für den Urlaub festgelegt und heute war alles südlich von Dubrovnik dran. Von unserer Ferienwohnung fuhren wir gen Süden, vorbei an Soline, Plat, Cavtat, am Airport und Cilipi bis nach Gruda. Auf dem Weg dorthin haben wir eine Beschilderung für eine Burg gesehen und entschlossen uns, bei Gruda zuerst dorthin zu fahren. Nach einer 20 min Fahrt haben wir „The castle of Sokol Grad“ erreicht. Eine nette kleine Burg mit einem schönen Blick über Teile des Landes von Süddalmatien. Von dort sind wir wieder zurück nach Gruda und führten unsere Reise in südlicher Richtung weiter fort. Die erste Abbiegung an den Südzipfel nach Prevlaka hatten wir verpasst und so mussten wir an der Grenze ein Stück zurück fahren. In Prevlaka selbst gab es einen schönen Blick bis hinüber nach Montenegro und auf die Berge, aber lange blieben wir nicht dort. Zurück fuhren wir nicht über die Hauptstraße, sondern diesmal die Küste entlang. Die Klippen, die wir aus dem Flugzeug gesehen hatten, haben wir aber leider nicht gefunden, da der Weg, den wir mit dem Auto eingeschlagen hatten, nicht geeignet war. Einen kurzen Stopp machten wir dann noch in Cilipi, bis wir wieder zurück in die Ferienwohnung gefahren sind.

Da wir für den nächsten Tag um 10 Uhr Tickets für die Schiffstour zu den Elaphitischen Inseln gekauft hatten, gingen wir wieder einmal in das Restaurant Flamingo, um früh ins Bett zu gehen.

Tag 8:

Nachdem wir am Vortag schon die Karten gekauft hatten, sollte heute unsere Tour zu den Elaphitischen Inseln beginnen. Der Start war auch wieder recht früh um 10 Uhr am Hafen von Cavtat und so konnten wir ein weiteres Mal nicht frühstücken und hatten nur Zeit für einen kurzen Kaffee. Pünktlich um 10 waren wir dann auch vor Ort, haben uns erst einmal im Heck einen Sitzplatz im Schatten gesichert und warteten auf weitere Mitreisende, die noch an anderen Plätzen zusteigen sollten.

Von Cavtat fuhren wir dann nach Dubrovnik und zwischen Lokrum und der Stadt hatten wir einen herrlichen  Blick auf die Befestigungsmauern und die Festung Lovrijenac. Hier legten wir aber nicht an und hatten deshalb nur Zeit für ein paar Fotos.

Weiter auf die erste Insel Kolocep. Der Aufenthalt hier sollte knapp 45 min sein, danach mussten wir wieder zurück aufs Boot, wo das Mittagessen auf uns wartete. Makrelen oder Fleisch. Während wir aßen, steuerte uns der Kapitän weiter zur nächsten Insel Sipan, wobei wir auch dort nur 45 min gehalten haben. Immerhin konnten wir uns dort ein wenig die kleine Stadt anschauen. Schnell wieder zurück aufs Schiff und dann zur Insel Lopud, auf der wir mehr Zeit hatten. Wir mieteten uns 2 Fahrräder und radelten los (bzw. den Berg hoch musste ich eher schieben). Auf dem Gipfel gab es die ein oder andere Ruine und auf der anderen Seite einen tollen kleinen Sandstrand, auf dem wir uns erholen konnten. Natürlich mussten wir den Berg aber wieder hoch, aber auch dies hatte gut funktioniert und pünktlich zur Abfahrt waren wir wieder am Schiff und da wir eine der ersten waren, konnte ich mit einen Platz im Bug im Schatten sichern. Der Tag endete dann um 18 Uhr wieder in Cavtat.

Nachdem ich Carsten in unserer Wohnung abgesetzt hatte, fuhr ich noch einmal los, um die mittelalterlichen Gräber zu suchen. Trotz einer langen Suche, habe ich diese aber nicht gefunden und bin erst einmal sehr enttäuscht wieder zurückgekommen.

Um 22.20 Uhr fuhren wir dann mit dem Bus in die Old City von Dubrovnik, um in den Geburtstag rein zu feiern. Bei dem ein oder anderen Cocktail und Live Musik ist uns das auch gut gelungen. Da wir beide aber sehr platt vom Tag waren, brachte uns das Taxi um 1 Uhr zurück.

Tag 9:

An diesem Morgen, meinem Geburtstag (den ich nie feiere), sind wir wieder zeitig aufgestanden. Da ich mir die Aktivitäten aussuchen durfte, plante ich das Weltkulturerbe “Stecci – mittelalterliche Grabsteine“  ein weiteres Mal zu suchen, da ich diese 2 Tage zuvor ja nicht gefunden hatte. Carsten freute sich schon, ein weiteres Mal gen Süden zu fahren. Auf dem Weg dorthin haben wir noch ein kleines Lokal gefunden, indem wir zum ersten Mal in diesem Urlaub frühstücken konnten. Am Flughafen vorbei (und wir konnten richtig gute Starts hautnah miterleben) führte uns Google Maps danach wieder an die Stelle, an der ich schon einmal war und wieder keine Kirche. So fuhren wir auf der Straße weiter in jeden noch so kleinen Weg. Doch leider nichts gefunden und gefrustet wollte ich zurück, bis ich den Weg dann doch noch entdeckte und glücklich habe ich den Ort gefunden und konnte einige Fotos machen. Ist dieser Ort spannend? Wohl eher für die meisten nicht, aber die Geschichte dahinter plus die Suche machten dieses Weltkulturerbe zu einem Highlight für mich.

Weiter schnurstracks in Richtung Dubrovnik, eine der schönsten Städte, in der ich je war. In die Rangliste kann ich diese aber nicht aufnehmen, da hier nur knapp 45.000 Einwohner leben.

Trotzdem wieder ein weiteres Weltkulturerbe und nachdem wir an diesem Tag alles besichtigt hatten, auf jeden Fall zu Recht.

Doch der Reihe nach. Wir mussten leider feststellen, dass es sehr schwierig ist, geeignet Parkplätze zu finden, deshalb empfiehlt sich eher der Bus zur Anreise. Wir haben auch lange gesucht und uns dann eher gefrustet ins Parkverbot gestellt. Zu Fuß mussten wir dann auch noch knapp 15 min bis in die Old City laufen. Schon das Eingangstor, das Pile Gate ist imposant. Dieses Tor dient übrigens auch als Kulisse bei einigen Szenen Games of Thrones. Zuerst sind wir die wunderschöne Hauptstraße Placa (Stradun) entlanggelaufen. Und wie auch am Abend zuvor, war die Stadt sehr stark gefüllt mit vielen Touristen. Einmal durch bis zum Glockenturm und dann weiter zur Kathedrale. Von dort zu unserem ersten Stopp vor den Treppen der St. Ignatius Church zum Mittagsessen. Danach sind wir durch einige verwinkelte Gassen zurück zur Stradun und haben uns zum Eingang zu den Stadtmauern gemacht. In der Nähe des Glockenturms gab es die Möglichkeit, die Stadtmauern zu besichtigen. Das schöne und auch interessante ist, dass die Stadtmauern einmal komplett über 2,9 km zu laufen sind und damit die Möglichkeit besteht, tolle Eindrücke der Old City zu bekommen. Sei es vom Fort Minceta oder Fort Bokar. Auch der Hafen und die vielen Kirchen sind eine Besichtigung wert.

Die verbliebene Zeit nutzen wir, um die Seilbahn zu suchen, die uns auf den Berg Srd bringen sollte. Von oben hatten wir einen tollen Ausblick auf die Old City von Dubrovnik mit den Befestigungsanlagen. So sind wir von einem tollen Ausflug zurück zum Auto gelaufen. Hier sind wir leider auf ein kleines Problem gestoßen, da unser Auto abgeschleppt wurde. Zum Glück war aber die Polizeistation in der Nähe und auch der Parkplatz, an dem sich das Auto befand, war auch zu Fuß zu erreichen. Auch die Strafe war geringer als angenommen und so konnte dieses kleine Problemchen uns nicht den Tag verderben. Den Abend ließen wir dann ganz gemütlich in unserem Stammlokal ausklingen.

Tag 10:

Unser fünfter Tag führte uns auf die wunderschöne und ca. 85 km entfernte Insel Mljet. Da die Fähre von Prapratno schon um 10 Uhr übersetzen sollte, mussten wir heute schon sehr früh um 8 Uhr aufstehen. So einigermaßen pünktlich um 8.45 Uhr sind wir auch aus Mlini losgefahren. Mit recht regem Verkehr auf der einzigen Straße wurde es dann doch etwas eng, doch wir haben es gerade noch geschafft, pünktlich bei der Fähre zu sein und so stand der Besichtigung einer der schönsten Insel nichts mehr im Wege, da wir auch unser Auto mit rüber nehmen konnten. Drüben angekommen wollte Carsten zuerst zu einem der „schönsten Strände“ fahren, ok er war schon gut, aber einer der schönsten Strände?? Auf jedem Fall befanden wir uns jetzt in Saplunara und konnten die Sonne genießen. Vorher gab es aber noch einen kleinen Imbiss. Zu unserer Überraschung mussten wir auch nichts für die Liegen bezahlen und nach ca. 90 min wollten wir den nächsten interessanten Ort auf der Insel ansteuern. Dieser war genau auf der gegenüberliegenden Seite, direkt im Westen der Insel Pomena.

Mit knapp 45 km Breite war dies doch ein recht langer, aber sehr interessanter Weg mit herrlichen Aussichtspunkten entlang der Strecke, die sich für das ein oder andere Foto eigneten.

In Pomena angekommen relaxten wir noch eine Stunde direkt am Meer, bevor wir wieder zurück zur Fähre fahren mussten, die auch pünktlich um 16 Uhr zurück aufs Festland starten sollte. Leider verlief die Rückfahrt nach Mlini nicht ganz so entspannt, da wir in einen Unfall geraten sind, doch Google Maps sei Dank, konnten wir diesen Bereich schnell umfahren.

Was kann ich bisher von diesem Tag sagen. Bisher wieder ein langer Tag mit viel Autofahrerei. Trotzdem eine wunderschöne Insel mit einem sehr schönen Nationalpark. Zum Wandern und Radfahren traumhaft geeignet. Auch der ein oder andere sehr schöne Strand kann angetroffen werden. Alles in allem eine Reise wert.

Tag 11:

Am heutigen Tag war unser zweites Geburtstagskind an der Reihe. Aus diesem Grund durfte sich auch Carsten die Gestaltung überlegen. Da wir am Vorabend nur kurz rein gefeiert haben und schon um 0.30 Uhr im Bett lagen, konnten wir dementsprechend fit am nächsten Morgen aufstehen. Carsten war sich noch nicht ganz sicher, was er unternehmen wollte und so sind wir gegen 10 Uhr nach unten an den Strand von Mlini gelaufen. Dort haben wir auch gleich jemanden gefunden, der uns mehr Informationen geben konnte. Zwischen 4 Möglichkeiten durfte sich Carsten entscheiden.

Letztendlich haben wir uns für unser eigenes Boot entschieden und dies war auch die richtige Wahl.

Gegen 11 Uhr sind wir mit 2,5 PS aus dem Hafen los geshippert und haben an der Küste entlang die Strecke von Mlini bis Cavtat zurück gelegt, da wir dort etwas essen wollten. Das Anlegen war gegen jegliche Erwartung perfekt und dem Mittagessen stand nichts im Wege. Dann noch im Souvenirladen 2 Kapitänsmützen gekauft und weiter zurück aufs Meer.

Da alles immer recht Küsten nah ablief, war dies alles auch nicht gefährlich. Den ersten Stopp auf dem Meer machten wir ca. 5m von der Insel Supetar entfernt. Auf dem Boot ließen wir die Sonne auf uns brennen. Danach fuhren wir die Küste weiter ab, bevor wir klares Wasser nahe dem Strand von Plat gefunden haben, wo wir auch 60 min verweilten. Meistens auf dem Boot in der Sonne, aber auch das ein oder andere Mal im Wasser. Leider war unsere Kondition bzw. Konstitution nicht so gut und der Einstieg über die Leiter gestaltete sich etwas schwieriger als erwartet (und sah auch eher komisch aus). Weiter an der Küste entlang, haben ein weiteres Mal zum Sonnenbaden gehalten, bevor wir um 18 Uhr wieder zurück zum Hafen nach Mlini gefahren sind.

Das Essen am Abend heute war  einfach nur schlecht. Zum Glück fand Carsten eine Hecke, in die er das Fleisch werfen konnte und ich hoffte einfach nur, dass ich morgen noch fit bin. Den Abend wollten wir in Mlini am Meer verbringen, aber die 10 min Treppen steigen sparten wir uns und tranken lieber noch ein Gläschen Wein auf dem Balkon.

Tag 12:

Ursprünglich wollte ich heute alleine los, um mir die restlichen Sehenswürdigkeiten in Dubrovnik anzuschauen. Am Morgen haben wir uns jedoch dazu entschieden, ein weiteres Mal auf die Halbinsel Peljesac zu fahren. Die 120 km lange Fahrt dauerte heute, bedingt durch den Verkehr, recht lange. Durch schöne Weingebiete sind wir dann erst um 13.00 Uhr in Orebic angekommen. Wir wollten nur kurz dort etwas essen, bevor wir weiter mit der Fähre nach Korcula fahren wollten. Da das Wetter aber heute bewölkt war und wir auf Strand keine Lust hatten, haben wir unseren Plan kurzfristig geändert und haben Ston besucht. Hier sind wir schon 2x vorbei gefahren und konnten deshalb die imposante Stadtmauer bewundern, die wir dann heute abgelaufen sind. Unsere Kondition und unser Schuhwerk war dazu eher nicht geeignet, trotzdem wieder ein Stück interessanter Kultur.

Dubrovnik haben wir in vielen Bildern festgehalten.

Tag 13:

Nach 7 gemeinsamen Tagen mit Carsten habe ich heute mal eine Auszeit benötigt und bin alleine nach Dubrovnik gefahren. Da ich beim letzten Mal das Fort Lovrijenac nicht besichtigt hatte, war dies heute mein erster Anlaufpunkt. Die Aussicht vom Fort auf die Stadt (Stadtmauern) war toll, in Kombination mit den Stadtmauern ein Muss, Stand alone habe ich schon schönere Burgen gesehen. Da auch hier die Serie Games of Thrones gedreht wird, standen auch überall Kameras und Beleuchtungen rum. Weiter zum Gornji Ugao Tower, ein kleines Museum wird dort beherbergt, aber nicht so interessant. Trotzdem war es gut, dass ich den Weg gewählt hatte, denn so konnte ich noch einiges mehr von der Innenstadt mit den verwinkelten Gassen sehen. Danach schlenderte ich zum Hafen, um mit der Fähre auf die Insel Lokrum überzusetzen. Leider hatte ich nicht so viel Zeit, da Carsten auf das Auto wartete. Hier hätte ich sicherlich auch den ganzen Tag verbringen können. Tolle Natur, 2 alte Gemäuer und nette Strände und Bars konnte ich hier vorfinden. Nach den anstrengenden gemeinsamen Tagen, eine sehr gute Möglichkeit der Erholung. Ich habe dann das Auto zu Carsten gebracht, der noch einmal auf den Berg wollte. In der Zwischenzeit habe ich mich fertig gemacht, um den letzten Abend in Dubrovnik zu verbringen. Carsten hat sich kurzfristig auch entschlossen mitzukommen und so konnten wir den letzten Tag in einer sehr schönen Stadt bei gutem Essen ausklingen lassen.

Tag 14:

Den Abreisetag habe ich genutzt, um die Mitbringsel zu besorgen (und nach Übergabe an die 4! Kinder ein voller Erfolg). 11.30 Uhr Wohnungsübergabe und dann ab zum Flughafen zurück nach Düsseldorf.