Christian reist

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Dubai - Mein Reise Bericht

Tag 1:

Meine erste Reise in diesem Jahr führte mich nach Dubai (Vereinigte Arabische Emirate). Ursprünglich wollte ich an einem Triathlon teilnehmen, doch mehrere Verletzungen führten dazu, dass sich daraus eine Sightseeing Tour entwickelte.

Der Flug startete um 10.30 Uhr am Frankfurter Flughafen und ohne Probleme landete ich in Doha. Dort gab es einen kurzen Stopp von 90 min und danach flog ich weiter nach Dubai. Insgesamt ohne große Turbulenzen und Probleme. Erst bei der Einreise nach Dubai musste ich über eine Stunde warten, da sich sehr viele Menschen angesammelt hatten.

Aber egal, irgendwann war ich durch, konnte meinen Koffer holen, mir ein Taxi besorgen und ins Hotel fahren. Ganz wichtig, einfach in der regulären Taxischlange anstellen. Eine Fahrt über 30 km kostet maximal 100 Dirham (umgerechnet 25 Euro). Die dubiosen Anbieter verlangen über 200 Dirham.

Wer zum ersten Mal in Dubai ist sollte auch wissen, dass die Entfernungen nicht so gering sind.

Flughafen – Downtown Dubai (u.a. Burj Khalifa, Dubai Mall) = 14,5 km

Flughafen – Dubai Marina (34 km)

Burj Khalifa – Burj Al Arab (14 km)

Um 1.30 Uhr Ortszeit war ich im Hotel zum einchecken und konnte mich nach einer langen Reise hinlegen.

Insgesamt war das Hotel beeindruckend, mein Zimmer war auf der 16ten Etage mit Blick in Richtung Meer und Burj Al Arab.

Tag 2:

Mein erster kleiner Kulturschock erreichte mich beim Frühstück im Hotel. Mir war bewusst, dass ich in einem arabischen Land bin, aber so viele voll verschleierte Frauen am Frühstückstisch waren dann am ersten Tag für mich eher ungewöhnlich. Auch wusste ich bisher nicht, dass der Schleier auch beim Essen nicht abgelegt wird und die Frauen ihr Essen am Stoff vorbeiführen mussten. Naja, ich halte nichts davon, habe mich bisher aber auch nicht näher mit der Kultur beschäftigt.

Da ich nur 3 volle Tage zur Verfügung hatte, wollte ich an jedem Tag einen Stadtteil von Dubai besichtigen. Da ich ein großer Fan von Hop On Hop Off Bustouren bin und in Dubai 3 Touren angeboten werden, passte dies auch perfekt.

Am heutigen Tag wollte ich mit der roten Tour, der Stadttour starten, da am nächsten Tag einige Gebäude nicht offen sein sollten. Mein nächstgelegener Startpunkt war etwas entfernt und so bin ich 2 Stationen mit der Metro gefahren. Auf jeden Fall empfehlenswert, alles sehr sauber und gut organisiert. An der Mall of Emirates musste ich noch einen Stopp mit der grünen Linie fahren, bevor ich am Burj Khalifa auf die rote Linie wechseln konnte.

Der erste Eindruck war natürlich gigantisch, im wahrsten Sinne des Wortes, da ich direkt neben dem höchsten Gebäude der Welt stand, dem 832 m hohen Burj Khalifa.

Trotzdem habe ich am heutigen Tage erst einmal meine Tour fortgesetzt.

Mein nächster Stopp war am Dubai Creek, das alte Al-Fahidi-Fort, in dem das Dubai Museum eröffnet wurde. Sicherlich sehenswert, um einiges über die Geschichte Dubais zu erfahren, denn Dubai war sicherlich nicht immer die Stadt der Superlativen und Wolkenkratzer. Die nächsten 3 Stopps nahm ich auch wieder zum Anlass, auszusteigen. Zuerst an einem alten Souk (Markt), an dem ich einfach entlang geschlendert bin, mir das rege Treiben auf dem Markt angeschaut hatte, aber auch einen ersten schönen Eindruck auf das geschäftige Treiben auf dem Creek bekam.

Der Stopp danach war Heritage Village, ein Museumsdorf im Stil einer alten arabischen Siedlung. Da aber zu meinem Zeitpunkt gerade dort gearbeitet wurde, habe ich mir nur ein exemplarisches Haus angeschaut.

Den Gold Souk habe ich nicht gefunden, ich war in einem anderen Geschäft, welches aber auch viel Gold angeboten hat.

Dafür war die Fahrt entlang am Creek wieder sehr spannend, vor allem mit den vielen beladenen Dhows am Ufer. Hier habe ich dann auch noch die Zeit genutzt, eine Creek Schifffahrt zu unternehmen, in der ich ein schönes Bild vom Wasser auf die anliegenden Häuser bekam.

Nach einem langen Tag habe ich etwas in der Dubai Mall gegessen, bevor ich platt zurück ins Hotel bin.

Tag 3:

Der dritte Tag startete wie der vorangegangene. Vom Hotel bin ich bis zur Metro Station gelaufen, 2 Stationen gefahren und an der Mall of the Emirates in den Bus eingestiegen. Diesmal war aber die blaue Linie (Marian Tour) meine Wahl. Erster Stopp war Dubai Marina, am Pier 7. Es war schon beeindruckend, wie die vielen Wolkenkratzer direkt an einem künstlichen Kanal gebaut wurden. Der Jachthafen kommt einem so mickrig vor. Hier sollen 200 Hochhäuser entstehen, die Platz für bis zu 150.000 Menschen bieten sollen. Im Gegensatz zu Creek Bootsfahrt, war diese Fahrt sehr empfehlenswert. Toller Ausblick auf die Promenade und vorbei am „Tallest Block“, die größte Ansammlung von Hochhäusern auf einem Fleck.

Die weiteren Stopps fand ich persönlich nicht mehr so spannend und so war ich gegen Mittag wieder am Startpunkt und konnte sogleich in die grüne Linie (Beach Tour) umsteigen.

Nach einem kurzen Imbiss bin ich weiter gefahren. Der Charme dieser Route liegt weniger an den einzelnen Stopps, für mich war vielmehr der Eindruck entscheidend. Zwischen Wolkenkratzern, Strand, Hotels, Villen wechselte immer wieder das Bild. Trotzdem bin ich am Souk Madinat ausgestiegen, wobei mir der nachgebaute Souk weniger gefallen hat. Auch war ich enttäuscht, da ich mir das weltberühmte Burj Al Arab nicht anschauen konnte, da dies nur Hotel- bzw. Restaurantgästen erlaubt ist. Beim nächsten Mal werde ich mir einen Tisch reservieren.

Die Tour führte noch zum Hotel Atlantis, ein riesiges Hotel und ein Freizeitpark auf der künstlich angelegten Palmeninsel. Glaube ich mal den Erzählungen auf der Tour, dann ist die Insel eines der wenigen von Menschenhand geschaffenen Dinge, die man vom Mond aus sehen kann.

Ausgestiegen bin ich heute aber nicht, sondern direkt zum Startpunkt und von dort zurück ins Hotel.

Kurz ausgeruht, bevor ich zum Essen nach Downtown Dubai gefahren bin. Mit der Metro bis Dubai Mall und von dort zum Dubai Fountain. Der Dubai Fountain befindet sich in einem künstlich angelegten See, direkt neben Burj Khalifa und der Mall. Zu jeder halben Stunde ab 18 bis 23 Uhr findet dort ein Wasserspielt statt, mit Licht und Musik. Die knapp 1.000 Fontänen bewegen sich zu ausgewählter Musik, teilweise bis 150 m hoch.

Danach habe ich noch ein Restaurant gefunden mit direkter Sicht auf den beleuchteten Burj Khalifa.

Tag 4:

Mein letzter voller Tag sollte sich der Besichtigung der offenen Sehenswürdigkeiten widmen. Allen voran die Besichtigung des Burj Khalifa. Für mich das Highlight der Reise. Mit dem schnellsten Aufzug der Welt geht es hinauf. Auf den 828 m gibt es 163 nutzbare Etagen. Für Besucher gibt es die Möglichkeit, die Etagen 124/125 und 148 zu besuchen. Ich habe mich für die höchste Möglichkeit, Etage 148 entschieden. Bei einer Höhe von 555 m hatte ich einen tollen Blick auf Dubai. Vor allem konnte ich von hier oben die einzelnen Stadtteile und die Dimensionen von Dubai gut erkennen.

Nach diesen tollen Eindrücken ging es weiter zur Jumeirah Moschee, der einzigen Moschee, die auch von nicht Moslems besucht werden kann. Leider wusste ich nicht, dass die Führung nur um 10 Uhr morgens startet und so konnte ich diese Besichtigung nicht wahrnehmen. Mit dem Bus fuhr ich dann die grüne Route weiter, vorbei am Strand neben Burj Al Arab, bis Atlantis the Palm. Hier bin ich heute noch einmal ausgestiegen und habe mir das Aquarium angeschaut. Dann in der Mall noch etwas gegessen, bevor ich zurück ins Hotel bin.

So endete der Besuch in Dubai, da ich am nächsten Tag um 4 Uhr aufstehen musste, um meinen Flieger um 6.30 Uhr zu erwischen.

Tag 5:

Pünktlich startete ich wieder in die Heimat nach Frankfurt, nicht ohne ein weiteres Highlight im Flugzeug zu bekommen. Mein Sitznachbar war ein Falke, hatte ich bisher auch noch nie. In Doha ist er aber ausgestiegen und so erreichte ich Frankfurt 12.30 Uhr Ortszeit nach einem diesmal etwas unruhigen Flug.